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Dachser nutzt seit Anfang des Jahres vermehrt das Internet der Dinge im Stückgut-Verkehr. (Quelle: Dachser)

Industrie

9. November 2022 | Teilen auf:

Dachser erhöht die Lieferkettentransparenz

Der Logistik-Spezialist Dachser hat seit Anfang des Jahres 8.500 Wechselbrücken, die Güter im Fernverkehr zwischen den europäischen Niederlassungen transportieren, mit innovativen Smart Tracking Devices ausgestattet. Über das Internet der Dinge lassen sich die Transportbehälter in Echtzeit verfolgen und Ankunftszeiten exakt berechnen, heißt es in einer Mitteilung.

Jetzt ist nach Angaben des Logistik-Spezialisten eine zentrale Plattform gestartet, die sämtliche Positionsdaten – auch von Trailern und Zugmaschinen – zusammenführt und mit den Tourdaten des Transport-Managementsystems von Dachser verheiratet. Über so genannte ‚Telematics Boards‘ bieten sich den Mitarbeitenden von Dachser demnach ganz neue Möglichkeiten der Visualisierung und Analyse. Von der erhöhten Lieferkettentransparenz profitieren vor allem die Kunden, informiert Dachser.

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und anderen Technologieunternehmen hat Dachser nach eigenen Angaben die Entwicklung innovativer Smart Tracking Devices (STD) für den Einsatz auf Wechselbrücken vorangetrieben.

Die Echtzeit-Positionsdaten aus dem Stückgut-Fernverkehr werden den Dachser-Mitarbeitenden über insgesamt fünf spezifische Telematics Boards aufbereitet und angezeigt, teilt der Logistiker weiter mit. Die Boards können Verkehre verfolgen und in Echtzeit den präzisen Standort der verfolgbaren Fahrzeuge, bzw. des Equipments, anzeigen. In einer Niederlassung oder beim Kunden eingehende Verkehre kommen den weiteren Angaben zufolge mit detaillierter ETA-Berechnung an, was die Planung von Umschlag und Nahverkehr erleichtert. Darüber hinaus visualisieren die Boards auch Beiladungs- und Rückbefrachtungsmöglichkeiten, was die Zusammenarbeit zwischen den Niederlassungen verbessert. Schließlich informieren die Boards auch über anstehende Service-Termine der Einheiten. In den kommenden Monaten wird die Anwendung auch GPS-Daten von Charterverkehren, die selten mit eigenem Equipment durchgeführt werden, über eine eigens entwickelte Driver App abbilden können.

„Mit der Kombination aus Lokalisierung in Echtzeit und Visualisierung machen wir einen entscheidenden Schritt nach vorne bei der Sendungsverfolgung und -steuerung in unserem Stückgutnetzwerk“, erklärt Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser.

zuletzt editiert am 14.11.2022