Ein Logistikzentrum mit einem LKW im Vordergrund.
Das neue Logistikzentrum in Unna ist in Betrieb gegangen. (Quelle: Dachser / Helmut Bauer)

Branche 2026-03-16T00:00:00Z Dachser: Logistikzentrum in Unna geht in Betrieb

Mit der Inbetriebnahme des Logistikzentrums in Unna hat Dachser sein europäisches Landverkehrsnetz um einen neuen Standort erweitert. Die neue Logistikanlage ist ein wichtiger neuer Knotenpunkt im Netzwerk von Dachser.

Mit einem Investitionsvolumen von 44 Millionen Euro zählt der neue Standort zu den größten Einzelinvestitionen im Landverkehrsnetz des Logistikdienstleisters in den vergangenen Jahren. Bereits jetzt sind rund 170 Mitarbeitende für Dachser in Unna tätig. Mittelfristig soll die Zahl der Beschäftigten auf 300 anwachsen. „Die Niederlassung in Unna ist in vielerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt für Dachser“, sagt Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser. „Hier bringen wir modernste Technik und KI-gestützte Systeme zum Einsatz. Zudem werden für den Ausbau der Elektromobilität die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Damit setzen wir Maßstäbe für Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit im eigenen Logistiknetzwerk – und darüber hinaus.“

Jürgen Sobkowiak, General Manager Dachser Dortmund, ergänzt: „Wir schaffen in Unna moderne Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Logistik. Kunden aus Industrie und Handel in der Region profitieren von gewohnt zuverlässigen und effizienten Transport- und Warehouse- Dienstleistungen mit passender Verkehrsanbindung an Märkte in aller Welt.“

Automatisierung und Nachhaltigkeit im Fokus

Die gesamte Anlage wird, wie alle Dachser-Niederlassungen, mit 100 Prozent Grünstrom betrieben. Eine Photovoltaikanlage mit 1.000 kWp Leistung erzeugt erneuerbare Energie direkt vor Ort. Für das Dachtragwerk kamen Holzleimbinder zum Einsatz. Die Dachbegrünung fördert Biodiversität und verbessert das Mikroklima. Wärmepumpen sorgen für eine emissionsfreie Beheizung und Kühlung der Büroflächen. Auch der Brownfield-Ansatz, bei dem eine Fläche im Industriepark genutzt wird, die bereits zuvor bebaut war, trägt zur Ressourcenschonung und zur Minimierung des Flächenverbrauchs bei. Dabei wurde das Rückbaumaterial zu etwa. 96 Prozent der direkten Wiederverwendung zugeführt und der größte Teil davon qualitätsüberwacht auf dem Baufeld wieder eingebaut.

Der neue Standort wird zudem eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge bieten. Neben zwölf Ladestationen für Pkw mit der Option zur Erweiterung auf 50 weitere Ladepunkte werden bis Mai mehrere Ladepunkte für E-Lkw fertiggestellt.

zuletzt editiert am 12. März 2026