Mit über 3.600 Teilnehmenden an den lehrreichen Führungen und Aktionen rund um natürliche Lebensräume und Wildtiere verzeichnete der Dehner Naturlehrgarten im vergangenen Jahr mehr Besucherinnen und Besucher denn je.
Während 2016 und 2017 rund 1.800 Teilnehmende verzeichnet wurden, stieg die Anzahl laut Unternehmensangaben bereits 2019 auf ca. 2.300. 2020 musste der Lehrgarten aufgrund der Coronapandemie schließen, konnte aber im Herbst 2021 unter Berücksichtigung aller Auflagen kurzzeitig öffnen. Im Jahr 2022 erreichten die Werte wieder Vor-Coronaniveau: 2.500 Besucher wurden auf verschiedenen Lehrpfaden ökologische Zusammenhänge sowie das Thema Umweltschutz anschaulich vermittelt. 2023 dann der Höhepunkt: Die Zahl der Teilnehmer stieg inklusive Begleitpersonen auf knapp 4.000 an. Insgesamt fanden 190 Führungen statt, hauptsächlich mit Schulklassen, informiert der Garten-Center-Betreiber.
„Corporate Social Responsibility beginnt in diesem Fall buchstäblich vor unserer eigenen Haustür. Wir wollen mit dem Naturlehrgarten nicht nur unsere eigene Philosophie vom ressourcenschonenden Umgang mit der Natur vermitteln, sondern darüber hinaus unseren Beitrag für nachhaltige Umweltbildung in unserer Heimatregion Rain leisten“, sagt Georg Weber, Chief Executive Officer der Dehner Gruppe. „Das interaktive und informative Konzept hat inzwischen so viele begeisterte Fans gewonnen, dass wir Jahr für Jahr mehr Anmeldungen für unser ‚Grünes Klassenzimmer‘ erhalten.“
Unter den Besuchern sind viele Grundschulen und Kindergärten. Seit letztem Jahr aber auch vermehrt Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien. „Auch Förderschulen sind für die informativen Führungen und Aktionen sehr dankbar“, erzählt Bianca Brandner, Leiterin des Naturlehrgartens. Viele Schulen nutzen das Angebot als Programm für die Projektwoche „Alltagskompetenzen“, die für alle Schulen in Bayern verpflichtend ist. Das Konzept des Naturlehrgartens geht nach eigenen Angaben über die allgemeinen schulischen Inhalte hinaus und bringt den Kindern unterhaltsam, altersgerecht und mit allen Sinnen näher, warum das heimische Ökosystem besondere Aufmerksamkeit benötigt. Weiterhin buchen Vereine und Busgruppen die beliebten Führungen. Auch hier stieg die Anzahl im letzten Jahr deutlich an.
Ein Grund für das stark zunehmende Interesse am grünen Klassenzimmer ist aus der Sicht Dehners vor allem die stetig hohe Qualität der Führungen zu den Lebensräumen Wiese, Hecke, Boden, Wasser und Wald. Zudem sind die kreativen Angebote individuell an die Zielgruppen angepasst. „In den letzten Jahren wurden immer neue Aktionen angeboten, die alleinstehend oder ergänzend zu den Lebensraumführungen gebucht werden können.
