Der Spitzenverband der Hersteller bauchemischer Produkte kündigt angesichts anhaltender Kostensteigerungen und Rohstoffverknappungen höhere Abgabepreise an. Die Lage werde sich 2022 voraussichtlich weiter verschärfen.
Betonzusatzmittel, Melaminharze, Siliziummetall: Lieferengpässe und steigende Beschaffungskosten machen den Herstellern bauchemischer Produkte extrem zu schaffen. Wie der Spitzenverband Deutsche Bauchemie mitteilt, „können die Unternehmen allein die massiven Preiszuwächse nicht auffangen und müssen sie zum Teil an den Markt weitergeben“. Die Branche insgesamt kämpfe „mit einer bisher nicht gekannten Unsicherheit“.
Mit einer Entspannung der Situation sei in absehbarer Zukunft nicht zu rechnen. Der steigende Rohstoffkostenindex deutet nach Einschätzung der Deutschen Bauchemie „eher darauf hin, dass sich die Lage im Jahr 2022 weiter verschärfen wird und die hohen Rohstoffpreise zur neuen Normalität werden“.
