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Weltweit steigen die Umsätze mit DIY-Bedarf. Quelle: Pixabay

Branche

10. November 2020 | Teilen auf:

DIY-Umsatz steigt weltweit auf mehr als 600 Milliarden Euro

Der Umsatz mit Bau- und Heimwerkerprodukten ist 2019 um 4,2 Prozent angewachsen und übersteigt damit erstmals die Marke von 600 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus dem „Global Home Improvement Report 2020“.

Weltweit wurden demnach im vergangenen Jahr rund 618 Milliarden Euro im DIY-Geschäft umgesetzt (+4,2 Prozent im Vorjahresvergleich). Nordamerika und Europa (535 Milliarden Euro Umsatz in 2019; + 3,68 Prozent) stehen für 86,6 Prozent (58 Prozent/28 Prozent) des Weltmarktes. In Nordamerika gaben Verbraucher mit durchschnittlich 972 Euro im Jahr 2019 am meisten für DIY-Produkte aus.

Etwa 81 Prozent des globalen DIY-Marktes (502,2 Milliarden Euro) konzentrieren sich laut der von der Home Improvement Manufacturers Association (HIMA) herausgegebenen Studie „Global Home Improvement Report 2020“ auf nur acht Länder: USA, Deutschland, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Australien und Italien. Deutschland, Frankreich und Großbritannien machen etwa die Hälfte des europäischen Marktes des aus.

Obi und Bauhaus unter den Top-10

Die zehn größten DIY-Einzelhändler weltweit sind laut der Studie Home Depot, Lowe‘s (beide USA), Adeo (Frankreich), Kingfisher (Großbritannien), Menards (USA), Bunnings (Australien), Obi, Bauhaus (beide Deutschland), Ace Hardware (USA) und Sodimac (Chile). Die US-Riesen Home Depot und Lowe‘s stehen dabei für 26,3 Prozent des Weltmarktes.