Der internationale Herstellerverband Fediyma hat Zahlen zum globalen Bau- und Heimwerkermarkt veröffentlicht. Der Weltmarktumsatz erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von insgesamt 589 Milliarden Euro.
Die weltweiten DIY-Umsätze konnten im Jahr 2017 gegenüber Vorjahr ein Plus von 2,6 Prozent auf insgesamt 589 Milliarden Euro verzeichnen. Spitzenreiter ist Nordamerika mit einem Umsatz von 335 Milliarden Euro vor Europa, wo immerhin noch 168 Milliarden Euro in den dort agierenden Bau- und Heimwerkermärkten ausgegeben wurden. Wie der internationale Herstellerverband Fediyma weiter mitteilt, entfallen auf Nordamerika und Europa rund 85 Prozent des gesamten DIY-Umsatzes, obwohl die beiden Kontinente nur 15 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren. Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben ist Nordamerika Spitze: Im Schnitt gab jeder Nordamerikaner im Jahr 2017 die Summe von 919 Euro für Baumarktprodukte aus. Auf den weiteren Plätzen folgen Europa (226 Euro), Afrika (103 Euro), Lateinamerika (34) und schließlich der Raum Asien/Pazifik mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgabe von 27 Euro.
Etwa 81 Prozent des weltweiten Baumarktumsatzes wird lediglich in acht Ländern realisiert: USA, Deutschland, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Australien und Italien. In Europa sind es die aus Sicht des Baumarkthandels bedeutendsten drei Nationen Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die mehr als die Hälfte (52 Prozent) des Umsatzes auf diesem Kontinent ausmachen. Die zehn größten Baumarktketten der Welt sind Home Depot (USA), Lowe's (USA), die Adeo Group (Frankreich), Kingfisher (UK), Bunnings (Australien), Menards (USA), Obi (Deutschland), Bauhaus (Deutschland), Sodimac (Chile), Ace Hardware (USA). Home Depot und Lowe´s erwirtschafteten 25 Prozent des weltweiten DIY-Umsatzes.
