Jahresergebnis, Geschäftsjahr 2021/2022, Umsatz
Das Management der Egger Gruppe berichtet vom Jahresergebnis und von herausfordernden Situationen (v. l.): Thomas Leissing, Hannes Mitterweissacher, Frank Bölling und Michael Egger jun. (Quelle: Egger Gruppe)

Industrie

28. July 2022 | Teilen auf:

Egger steigert den Umsatz um 37,4 Prozent

Trotz eines herausfordernden Umfeldes meldet der österreichische Holzwerkstoffhersteller Egger eine hohe Produktnachfrage im Geschäftsjahr 2021/2022, und präsentiert einen kräftigen Umsatzanstieg.

So erzielte das Unternehmen gruppenweit einen Umsatz von 4.234,3 Millionen Euro (+37,4 Prozent zum Vorjahr) und ein EBITDA von 877,5 Millionen Euro (+41,0% zum Vorjahr) erwirtschaftet. Die EBITDA-Marge liegt stabil bei 20,7 Prozent (Vorjahr: 20,2 Prozent), die Eigenkapitalquote liegt mit 50,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 42,0 Prozent. „Diese Ergebnissteigerung zeigt, dass wir einerseits die Herausforderungen der nach wie vor anhaltenden Pandemie gut bewältigt und zugleich die sich in unserer Branche ergebenden Chancen sehr gut genützt haben“, kommtiert Egger-Chef Thomas Leissing die Geschäftszahlen.

Egger spricht von Rekordmengen, die produziert wurde um die hohe Kundennachfrage zu decken. Mit 10,5 Millionen Kubikmeter Holzwerkstoffen und Schnittholz verzeichnet die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben einen Produktionshöchststand. Großen Dank für diese positive Entwicklung zollt die Unternehmensführung den rund 10.800 Mitarbeitern.

Die Umsatzzuwächse ziehen sich durch alle Produktkategorien. Dominierend ist vor allem der Bereich Decorative Products (Produkte für den Möbel- und Innenausbau). Mit 76,9 Prozent hat es den größten Anteil am Gesamtumsatzvolumen nd liegt mit 3.473,4 Millionen Euro um +36,6 Prozent über dem Vorjahr.

zuletzt editiert am 28.07.2022