Egger-Firmensitz in St. Johann
Firmensitz in St. Johann (Quelle: Egger)

Industrie 2021-07-30T07:09:06.480Z Egger steigert Umsatz auf mehr als 3 Milliarden Euro

Der österreichische Holzwerkstoffhersteller berichtet zum Abschluss des Geschäftsjahres 2020/2021 von einer anhaltend starken Nachfrage in fast allen Märkten. Die Werke laufen auf Hochtouren und produzieren Rekordmengen.

Gruppenweit setzte Egger im Geschäftsjahr 2020 / 2021 rund 3,01 Milliarden Euro um (+8,9 Prozent im Vorjahresvergleich). Das Ebitda verdoppelte sich nahezu (+46,6 Prozent) auf 622,3 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge liegt bei 20,2 Prozent (Vorjahr: 15,0 Prozent), die Eigenkapitalquote bei 42,0 Prozent (Vorjahr 37,9 Prozent). „Diese deutliche Entwicklung zeigt, dass wir einerseits die Herausforderungen der Pandemie gut bewältigt, zugleich auch die sich in unserer Branche ergebenden Chancen sehr gut genutzt haben. Zusätzlich hat vor allem das neue Werk in Biskupiec wesentlich zur Ergebnissteigerung beigetragen“, sagt Egger-Chef Thomas Leissing.

Egger führt die anhaltend hohe Nachfrage auf den mit Pandemie-Schutzmaßnahmen und Lockdown-Maßnahmen einhergehenden Cocooning-Effekt  sowie die boomende Bauwirtschaft in vielen Teilen der Welt zurück. „Unsere oberste Priorität war und ist die zuverlässige Belieferung unserer Kunden. Dafür nutzen wir unsere Kapazitäten bestmöglich aus und versuchen, die Kundenwünsche über verschiedene Lieferwerke zu bedienen“, sagt Vertriebschef Ulrich Bühler.

Mehr als 10.000 Beschäftigte haben an den 20 Produktionsstandorten weltweit haben im vergangenen Geschäftsjahr für einen neuen Höchststand der Produktionsmenge von 9,6 Millionen Kubikmeter Holzwerkstoffe und Schnittholz gesorgt.

Trotz Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie geht Egger von einer weiterhin positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2021/2022 aus. Obwohl manche der Produktions- und Absatzmärkte sich derzeit noch in der Krise befänden, zeichne sich eine steigende Nachfrage in nahezu allen Märkten und mit allen Produktbereichen ab.

zuletzt editiert am 30. Juli 2021
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