Die Hagebau befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess, erfindet sich sozusagen neu. Gerade ist das Effizienzprogramm „EVO“ gestartet, die Strukturen der Verbundgruppe innerhalb der Soltauer Zentrale sollen deutlich schlanker werden. Über die Hintergründe hat BaumarktManager für die Titelstory der April-Ausgabe mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Jan Buck-Emden, gesprochen.
„Den Hintergrund für unseren neuen ‚Soltauer Weg’, der aus vielen Maßnahmen und Aktivitäten besteht, bildet die Erkenntnis, dass unser erfolgreiches Geschäftsmodell, das uns viele Jahre getragen und für einen stabilen Wachstumskurs gesorgt hat, nicht mehr genügt, um unsere Kooperation erfolgreich in eine digitale Zukunft zu führen und die schlummernden Potenziale des Kooperationsmodells wieder zu heben“, sagt Buck-Emden im Gespräch mit unserer Redaktion.
Die ersten Erfahrungen auf dem Weg zu einer agileren und eigenverantwortlicheren Organisationsstruktur seien zunächst ernüchternd gewesen, räumt der Hagebau-Chef ein, weil „uns immer wieder die gewohnten Hierarchien und die eingefahrenen Prozesse im Wege standen“.
Als eine Art Wendepunkt sieht Buck-Emden die 2018 erfolgte Gründung der Zukunftswerkstatt „Hagebau X“: „Wir wollten Kompliziertes vereinfachen und Klarheit im Handeln erzeugen. Dafür war es notwendig, diese kleine Zelle ins Leben zu rufen, die der großen Einheit zeigt, wie es gehen kann. Das war der Durchbruch, der uns bis dato gefehlt hatte, um eine Veränderung in der Unternehmenskultur herbeizuführen und voranzukommen.“
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