Einhell Vorstand
Der Vorstand (v. l.): Dr. Christoph Urban (CIO), Dr. Markus Thannhuber (CTO), Andreas Kroiss (CEO) und Jan Teichert (CFO) (Quelle: Einhell)

Industrie 2021-06-18T00:00:00Z Einhell hebt Prognose für 2021 an

Angesichts gut laufender Geschäfte zu Jahresbeginn hat der Werkzeughersteller seine Umsatzprognose für 2021 auf rund 800 Millionen Euro erhöht. Im Vertrieb trennt das Unternehmen die Online- von den stationären Verkaufskanälen.

Im Rahmen der am 18. Juni virtuell durchgeführten Hauptversammlung berichtete Einhell-Chef Andreas Kroiss über die Geschäftsentwicklung. Der positive Trend des vergangenen Jahres setzt sich demnach 2021 fort. Konzernweit erwirtschafte der Werkzeughersteller von Januar bis Mai Umsatzerlöse in Höhe von rund 383 Millionen Euro (Vorjahr: 273,1 Millionen Euro). Entsprechend erhöhte der Vorstand die Umsatzprognose für 2021 von zuletzt 746 auf rund 800 Millionen Euro. Für die Konzernrendite vor Steuern wird nun mit 8 statt zuvor 7 Prozent gerechnet.   

Die Akku-Plattform „Power X-Change“ soll bis Ende 2025 von aktuell 200 auf 350 Geräte ausgeweitet werden. Mit dem System „erobern wir die Welt“, sagte Kroiss auf der Hauptversammlung. „Unsere Vision ist es, in jedem Land, in dem wir eine Tochtergesellschaft haben, das Synonym für kabellose Freiheit zu werden.“ Wachstumschancen sieht der Hersteller vor allem in den Vereinigten Staaten. Zudem sollen die Märke in Südostasien und Mittelamerika erschlossen werden.

Die Nachfrage nach Einhell-Produkten im Onlinehandel entwickelt sich nach Unternehmensangaben weiterhin überproportional stark. Man werde den bereits eingeschlagenen Weg zur angestrebten „digitalen Leadership“ konsequent fortsetzen und die digitalen Vertriebskanäle vorantreiben. Um das Potenzial in diesem Bereich „maximal ausschöpfen zu können“, trennt Einhell bei seinen Tochtergesellschaften die Onlinekanäle vom stationären Vertrieb.

zuletzt editiert am 22. Juli 2021
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