Einhell-Chef Andreas Kroiss hält einen Bohrhammer in der Hand. Quelle: Einhell
CEO Andreas Kroiss. Quelle: Einhell

Industrie

24. August 2021 | Teilen auf:

Einhell ist erfolgreich wie nie

Der Werkzeughersteller schwimmt weiter auf der Erfolgswelle: Angetrieben von einer starken Nachfrage hat Einhell im ersten Halbjahr 2021 rund 463 Millionen Euro umgesetzt und damit den starken Vorjahreswert (341,6 Millionen Euro) nochmals deutlich übertroffen.

Den Anteil der verkauften Akku-Produkte („Power X-Change“) am Gesamtumsatz beziffert Einhell per Ende Juni 2021 auf 37,2 Prozent. Das Ergebnis vor Ertragsteuern legte auf 37,7 Millionen Euro zu. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 8,1 Prozent (Vorjahr: 6,8 Prozent). „Die Triebfedern für unseren weiteren Umsatzanstieg sind zum einen die weltweit gestiegene Nachfrage von Endverbrauchern nach DIY-Produkten, die kabellose Freiheit bieten“, sagt Einhell-Chef Andreas Kroiss. Man habe „genau das richtige Angebot zur richtigen Zeit“. Zudem verweist er auf den „starken Auftritt in den Baumärkten, am Point of Sale und in den E-Commerce-Kanälen.“ Die zuletzt verstärkten Marketinginvestitionen und zusätzliche Listungen im Handel zahlten sich jetzt aus.

Gemessen an den verkauften Stückzahlen gehört Einhell eigenen Angaben zufolge im Bereich der batteriebetriebenen Elektrowerkzeugen zu den drei führenden Marken. Im Bereich Garten sei man sowohl im DIY-Gesamtmarkt als auch bei den Akku-Gartengeräten „die Nummer eins“.

Für das Gesamtjahr plant das Unternehmen mit Umsatzerlösen in Höhe von 830 bis 850 Millionen Euro (2020: 724,7 Millionen Euro). Kroiss: „Insgesamt stellen wir fest, dass sich der Einhell-Konzern auf einem erfolgreichen Weg befindet. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen während der Pandemie und aufgrund der Stärke in den verschiedenen Vertriebskanälen erwarten wir eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.“