Die Einhell Germany ist trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen mit dem Verlauf des ersten Halbjahres 2020 sehr zufrieden und vermeldet ein Rekordergebnis.
Man profitiere von der regen Betriebsamkeit tatkräftiger Haus- und Gartenbesitzer während der Corona-Pandemie, heißt es aus der Geschäftsführung.
„Inzwischen ist Einhell in allen relevanten Baumärkten gelistet und war trotz der Corona-Krise immer lieferfähig. Die Corona-Krise hat in Deutschland einen do-it-yourself Boom ausgelöst, was sich in steigenden Umsätzen zeigt. Auch die Umsätze in den Monaten Januar und Februar 2020 waren bereits sehr stark. Das zweite Quartal 2020 war aber das umsatzstärkste in der bisherigen Firmengeschichte von Einhell“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kroiss.
Ein entscheidender Umsatzfaktor und wichtiger Wachstums- und Technologietreiber stellt für Einhell das Akkusystem Power X-Change dar. Mit inzwischen über 170 Akku-Werkzeugen und Gartengeräten bietet Einhell die breiteste und tiefste Akku-Plattform auf dem DIY-Markt. Überall dort, wo sich der Kunde Freiheit von Kabel und Benzinmotor wünscht, bietet Einhell die passende kabellose Lösung, egal ob im Haus, Garten, Werkstatt oder Garage.
Auch die seit der Saison 2018/2019 erfolgreich bestehende Kooperation mit BMW i Motorsport wurde kürzlich vorzeitig bis zur Saison 2021/2022 verlängert. Das Engagement in der Formel E soll weiter intensiviert und die Vorreiterstellung im Bereich akkubetriebener Werkzeuge gezielt auf internationaler Ebene ausgebaut werden.
Ausblick auf das zweite Halbjahr
Aufgrund der soliden Konzernstruktur und ungebrochen hohen Auftragslage hofft Einhell auf ein ebenso positives zweites Halbjahr. Aus heutiger Sicht wird mit einem Umsatz von ca. 620 – 630 Mio. Euro und einer Umsatzrendite vor Steuern von ca. 5,5% - 6,0% für das Geschäftsjahr 2020 gerechnet. Die getroffene Annahme und Prognose der Geschäftsleitung beruht auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukünftige Entwicklung ist jedoch abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, insbesondere von der allgemeinen Markt- und Konjunkturentwicklung, sowie der Entwicklung in den Krisenregionen und der Entwicklung auf den Devisenmärkten.
