Stark frequentiert: die Schildergasse in Köln.
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Handel

01. September 2021 | Teilen auf:

Einzelhandel setzt im Juli 5,1 Prozent weniger um als im Juni

Wegen deutlich gestiegener Preise beträgt der Rückgang laut dem Statistischen Bundesamt nominal nur 4,5 Prozent. Beim Vormonatsvergleich ist zu beachten, dass der Juni 2021 aufgrund der Aufhebung der „Bundesnotbremse“ ein umsatzstarker Monat war.

Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Einzelhandelsumsatz im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt real 3,8 Prozent höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2020 sank der Umsatz im Juli 2021 real um 0,3 Prozent und stieg nominal um 1,7 Prozent.

Die realen Umsätze im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln waren im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt 7,1 Prozent niedriger als im Vormonat, lagen jedoch 6,1 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Februars 2020. Der Umsatz im Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf war 2,8 Prozent niedriger als im Juni 2021 und 6,5 Prozent höher als im Februar 2020.

Der Internet- und Versandhandel verzeichnete ein reales, kalender- und saisonbereinigtes Umsatzminus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dennoch liegen die Umsätze in dieser Branche mit 20,7 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020, so die Statistiker.