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Deutlich rückläufig war der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln. (Quelle: RM Handelsmedien / Markus Howest)

Handel 2022-12-01T08:34:20.804Z Einzelhandel setzt im Oktober 2,8 Prozent weniger um

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Oktober 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 2,8 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 1,7 Prozent weniger umgesetzt als im September 2022.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2021 verzeichnete der Einzelhandel laut Destatis ein reales Umsatzminus von 5,0 Prozent und ein nominales Umsatzplus von 6,2 Prozent. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider. Im Vergleich zum Jahreshöchstwert im März 2022 ging der Einzelhandelsumsatz im Oktober 2022 um 6,2 Prozent zurück, er war allerdings 1,8 Prozent höher als im Oktober des Vor-Corona-Jahres 2019, teilt Destatis mit.

Deutlich rückläufig war Destatis zufolge der Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln. Er sank im Oktober 2022 gegenüber dem Vormonat real um 4,5 Prozent und lag 5,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau des Oktobers 2019 stieg der Umsatz in diesem Bereich jedoch um 5,3 Prozent.

Im Internet- und Versandhandel sank der Umsatz im Oktober 2022 gegenüber dem Vormonat real um 1,8 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent. Allerdings war der Umsatz 27,1 Prozent höher als vor der Corona-Pandemie im Oktober 2019.

zuletzt editiert am 01. Dezember 2022
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