Knauber Kunden Spielwaren
Viele Kunden zogen 2018 ihre Weihnachtseinkäufe in den November vor. (Quelle: MAU)

Handel 2019-01-31T00:00:00Z Einzelhandel verzeichnet Umsatzeinbußen

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Dezember 2018 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt 2,1 Prozent und nominal 1,2 Prozent weniger um als im Dezember 2017.

Im Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember 2018 zusammen war der Umsatz real (preisbereinigt) um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nominal (also nicht preisbereinigt) stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 1,1 Prozent. Die Geschäfte waren sowohl im Dezember 2018 als auch im Dezember 2017 an 24 Verkaufstagen geöffnet.

Zahlreiche Verbraucher hatten im vergangenen Jahr ihre Weihnachtsgeschenke bereits im November besorgt. Denn der Dezember 2018 fiel gegenüber dem November preis-, kalender- und saisonbereinigt um 4,3 Prozent ab.

Während der Einzelhandel mit Lebensmitteln im Dezember 2018 preisbereinigt um 1,5 Prozent gegenüber Dezember 2017 nachgab, fiel der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln in diesen Vergleichszeiträumen mit -2,7 Prozent noch schlechter aus. Der Umsatz im Internet- und Versandhandel fiel real um 0,6 Prozent und nominal um 0,3 Prozent.

Die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes stützen sich auf Zahlen von neun der 16 Bundesländer. Die endgültigen Daten werden in zwei Wochen vorliegen, dann auch mit Einzelergebnissen aus den typischen Baumarkt-Warengruppen.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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