Logo der Internationalen Eisenwarenmesse Köln mit einem stilisierten Globus und Zahnrad.
Quelle: Kölnmesse

Branche 2017-10-20T00:00:00Z Eisenwarenmesse 2018 mit positiven Vorzeichen

Vom 4. bis zum 7. März 2018 findet in Köln unter dem Motto „work hard – rock hard“ die kommende Internationale Eisenwarenmesse statt. Der Veranstalter nimmt bereits jetzt die Gelegenheit wahr, die Stimmung in den Branchen einzufangen.

Im März 2018 werden an den vier Messetagen bedeutende Anbieter aus den Kompetenzbereichen Werkzeuge, Industriebedarf, Befestigungs- und Verbindungstechnik, Beschläge sowie Bau- und Heimwerkerbedarf innovative Produktneuheiten vor stellen. Wie ist die Stimmung heute in den entscheiden Branchen? Industrie und Handel konnten im Vergleich zum Vorjahr in den ersten Monaten des Jahres 2017 teils deutlich zulegen.

Die deutsche Wirtschaft hat allen Grund, sich zu freuen. Aktuell entwickelt sie sich in vielen Bereichen besser als noch zu Beginn des Jahres prognostiziert. Das Bauhauptgewerbe als Beispiel befindet sich auf einer wahren Rekordjagt und hat Kapazitätsprobleme. Auch die Branchen, die sich auf der Eisenwarenmesse in Köln präsentieren, können zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen. So legten die Umsätze der Werkzeugindustrie in Deutschland im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 um 7,2 Prozent zu. Vor allem die größeren binnenwirtschaftlichen Impulse trugen laut Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) zu diesem guten Ergebnis bei. Demnach stieg die Inlandsnachfrage nach deutschem Werkzeug in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,7 Prozent. Auch im Export legten die deutschen Hersteller um 7,7 Prozent zu. Nach Schätzungen des FWI erreichten die Werkzeugausfuhren im gesamten Jahr 2016 den Wert von 4 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2017 konnten die Ausfuhren gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 3 Prozent gesteigert werden. Europa ist mit rund 72,5 Prozent der Gesamtausfuhren die wichtigste Zielregion für die deutschen Werkzeughersteller. Allein 59 Prozent der Gesamtausfuhren gingen im 1. Halbjahr 2017 in die EU-Mitgliedsstaaten.

Eine positive Entwicklung verzeichnet auch der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) für seine angeschlossenen Werkzeugfachhändler. Allerdings werden die einzelnen Warengruppen sehr unterschiedlich bewertet, sodass sich nach dem 1. Halbjahr 2017 kein einheitliches Bild zeigt. Die Händler sehen in vielen Bereichen positive Tendenzen, so bei den Handwerkzeugen mit einem Zuwachs von rund 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Absatz von Elektrowerkzeugen stieg um 0,8 Prozent, jener von Zubehörprodukten um 0,6 Prozent. Einen deutlich stärkeren Zuwachs konnten Bereiche wie Arbeitsschutz (3,6 Prozent), Präzisionswerkzeuge (2,2 Prozent) und Industriebedarf (2,7 Prozent) verzeichnen. Die anhaltende Baukonjunktur und der Aufschwung im Handwerk konnten laut ZHH sicher ihren Teil zu dieser günstigen Entwicklung beitragen.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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