DIY Boulevard 2018
Der DIY-Boulevard erfreute sich einer hohen Resonanz. (Quelle: Koelnmesse)

Branche 2018-03-09T00:00:00Z Eisenwarenmesse meldet Besucherplus

Über 47.000 Besucher aus 143 Ländern bedeutet für die Internationale Eisenwarenmesse ein Besucherplus von neun Prozent. Fachbesucher aus der Baumarktbranche und Aussteller sehen den DIY-Boulevard als Gewinn.

Ausgebuchte Messehallen, volle Gänge und ein impulsgebendes Eventprogramm: Nach vier Messetagen schloss die Internationale Eisenwarenmesse 2018 in Köln ihre Tore. Mit insgesamt 2.770 Anbieter aus 58 Ländern und über 47.000 Fachbesuchern (Plus 9 Prozent) aus 143 Ländern verzeichnete die Veranstaltung auf Besucherseite deutliche Zuwächse.

Das diesjährige Besucherplus basiert vor allem auf einem Anstieg der Fachbesucher aus dem Ausland. Signifikante Zuwächse kamen aus Asien, vor allen Dingen Japan, aus Nord- und Südamerika, Afrika sowie aus der russischen Föderation. Allein aus den USA kamen zwölf Prozent mehr Fachbesucher. Aus dem Inland blieben die Besucherzahlen konstant.

Insgesamt konnte die Messe an Internationalität noch einmal zulegen. „87 Prozent unserer Aussteller und über 70 Prozent der Fachbesucher kommen aus dem Ausland. Unter den Fachbesuchern waren 143 Länder vertreten – ein Plus von 19 Ländern“, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH.

Die Fachbesucher aus der Baumarktbranche werteten erneut das Konzept DIY-Boulevard als wirklich positive Weiterentwicklung der Messe. „Ich halte den DIY-Boulevard für ein modernes Messeformat, das es uns erlaubt in einem überschaubaren Rahmen viele Gespräche von überzeugender Qualität zu führen“, gab Jörg Stermann, Vertriebsleiter bei Burg Wächter zu Protokoll. Die Mehrzahl der Aussteller hält jedoch den vierten Messetag für nicht notwendig. Sven Körting, Vice President der Globe Group, die in Halle 10.2 Powertools der Marke Green Works ausstellte, meinte gegenüber baumarktmanager: „Der Sonntag war zur Einführung gut, der Montag war sehr gut, Dienstag schon ein wenig abgeschwächt und der Mittwoch heute ist zum Vergessen.“ Etwas anders sieht das Sascha Schellenberg von der Alfred Schellenberg GmbH: „Wir sind mit dem gesamten Verlauf der Messe sehr zufrieden. Einen Tag mehr hier zu verbringen, bedeutet für uns, dass sich das Besucheraufkommen entzerrt. Vor zwei Jahren hatten wir schon Mühe alles an den drei Tagen zu bewältigen.“

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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