Zentrale der Verbundgruppe EK
Zentrale in Bielefeld (Quelle: EK-Gruppe)

Handel 2022-01-20T07:51:14.223Z EK-Umsatz erreicht 2021 das Vorjahresniveau

Die Bielefelder Verbundgruppe hat im vergangenen Jahr rund 2,18 Milliarden Euro umgesetzt. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem leichten Plus von 0,3 Prozent. Die Geschäftsführung ist zufrieden, zumal auch die Ausschüttung an die Mitglieder das Vorjahresniveau erreicht.

„Wir sind nach aktuellem Stand besser durch das zweite Corona-Jahr gekommen als erwartet. Dabei hat sich erneut unsere breite Aufstellung als Mehrbranchenverbund bei konsequenter Spezialisierung in den einzelnen Geschäftsfeldern ausgezahlt. Rückgänge bei EK Fashion und EK Sport wurden durch Zuwächse in EK Home oder EK Living mehr als kompensiert. Hier hat uns der Rückzug ins Private und ins Home-Office in die Karten gespielt“, sagt EK-Chef Franz-Josef Hasebrink.

Finanzchef Martin Richrath ist auch mit Blick auf das Jahresergebnis optimistisch. „Unter dem Strich können wir konstatieren, dass die wirtschaftliche Situation der EK weiterhin stabil ist und uns auch 2022 eine aktive Marktgestaltung zum Nutzen unserer Handelspartner ermöglicht“, sagt er. Das Volumen der Ausschüttung an die Mitglieder liege nach erster Einschätzung auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Die Zahl der Handelspartner ist laut EK ebenfalls konstant. Hasebrink: „Viele unserer Händler mussten in den letzten beiden Jahren an die Grenzen der unternehmerischen und persönlichen Belastungsgrenzen gehen. Corona-bedingt aufgegeben hat niemand. Dahinter stehen Leidenschaft und Leistungen, die unseren größten Respekt verdienen.“

Für das laufende Jahr sei die Gruppe gut aufgestellt. Die Bielefelder „versprechen weiterhin volle Konzentration auf die erfolgreiche Positionierung ihrer Handelspartner gerade auch in Krisenzeiten“. Hasebrink fordert mehr Unterstützung seitens der Politik: „Wir bleiben wir im Gespräch und werden weiter auf allen Ebenen darlegen, dass der Einzelhandel über die kurzfristige Bereitstellung dringend notwendiger finanzieller Mittel hinaus verlässliche langfristige Perspektiven benötigt.“

zuletzt editiert am 20. Januar 2022
Newsletter