Die diesjährige Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Wiesbaden stand im Spannungsfeld zwischen Risiken und Chancen für die Branche und die Gesellschafterhäuser.
Die Eurobaustoff hat vor ihrer diesjährigen Gesellschafterversammlung eine erste Zwischenbilanz des Geschäftsjahres gezogen. „Per 31. Mai 2026 haben wir beim zentral abgerechneten Einkaufsvolumen ein Plus von rund 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt und liegen damit weiterhin im Plan. Auch die Eurobaustoff Österreich und die Eurobaustoff Schweiz haben sich in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres positiv entwickelt und weisen ein deutliches Plus auf“, berichtet Finanzgeschäftsführer Holger Reviol vorab.
Aufsichtsrat und Geschäftsführung werfen traditionell einen Blick über den Tellerrand und beleuchten das aktuelle Markt- und Branchengeschehen. „Wir bewegen uns weiterhin in einem anspruchsvollen Marktumfeld, das von erheblichen Herausforderungen, aber auch von neuen Chancen geprägt ist“, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, im Vorfeld.
Anlässlich der Tagung wird sich Patrick Dietrich, Geschäftsführer Beschaffungsmanagement, auch intensiv mit der volatilen Situation auf den Energiemärkten und deren Auswirkungen auf die Warenbereiche nach den deutlichen Preiserhöhungen und verlängerten Lieferzeiten zu Beginn der jüngsten Eskalation im Nahen Osten Ende Februar beschäftigen. „Auch wenn sich die Situation deutlich entspannt hat und die Warenverfügbarkeit in allen Bereichen weitestgehend gegeben ist, lässt sich aktuell noch nicht konkret abschätzen, in welchem Maß sich die durch die Krise ausgelösten Marktverwerfungen auf die Baukonjunktur im zweiten Halbjahr 2026 auswirken werden“, sagt Patrick Dietrich im Vorfeld der Gesellschafterversammlung.
„Mit diesem spannenden Themenmix aus Chancen und Risiken sowie dem Höhepunkt der diesjährigen Tagung – der Bestätigung der auf den Regionalversammlungen im Frühjahr dieses Jahres nominierten Aufsichtsratsmitglieder – versprechen wir frische Impulse, neue Blickwinkel und eine besondere Atmosphäre, die unsere Gesellschafterversammlungen traditionell prägt“, blickt Dr. Kern voraus.
