Kern Eurobaustoff 2017
Dr. Eckard Kern: „Bauen ist nun einmal keine Indoor-Veranstaltung.“ (Quelle: S. Bartels)

Handel 2018-04-12T00:00:00Z Eurobaustoff liegt ein Prozent im Plus

Das erste Quartal 2018 war für den Absatz von Bauprodukten von einem starken Januar und einem durchwachsenen März geprägt. Dementsprechend springt die Eurobaustoff beim faktorierten Einkaufsvolumen gerade eben ins Plus.

Die Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim, hat eigenen Angaben zufolge ihr Einkaufsvolumen um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Dank konservativer Jahresplanung seitens der Geschäftsführung sei die Umsatzplanung 2018 aber deutlich übertroffen worden.

„Bauen ist nun einmal keine Indoor-Veranstaltung. Bauen findet draußen statt und ist entsprechend witterungsabhängig“, fasst Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, die Ereignisse der ersten drei Monate zusammen. „Dieses Wechselspiel haben wir alljährlich zwischen November und April, je nachdem wie, wann und wo Eis und Schnee in unserem Vertriebsgebiet zuschlagen.“ Diesmal war es der Januar mit einem Plus von fast 30 Prozent, der im Vorfeld bereits das positive Ergebnis des ersten Quartals vorbereitete. Denn es folgten ein normaler Februar und ein regional sehr unterschiedlicher, kalter und verschneiter März. Entsprechend waren die Ergebnisse in den einzelnen Warenbereichen im März. Hochbau, Tief- und Galabau sowie Dach&Fassade wiesen die schlechtesten Entwicklungen vor. Und die vom Winterwetter beeinträchtigten Regionen lagen hauptsächlich in Nord, Nordost und Ost.

“Wir hoffen, dass es in den nächsten Monaten wieder kräftig zur Sache gehen wird. Der Frühling ist da, die Aufholjagd kann beginnen“, so Dr. Kern gegenüber der Presse. „Die Baukonjunktur besteht ungebrochen, die Genehmigungszahlen sind hoch und die Nachfrage nach neuem Wohnraum sehr intensiv. Sofern sich noch Kapazitäten im Baugewerbe und Bauhandwerk finden lassen, können wir in den nächsten Monaten unser Umsatzvolumen sicher deutlich erhöhen. An unserer Jahresplanung ändert sich nichts.“

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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