Die Eurobaustoff Geschäftsführung (v. l.): Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller.
Die Eurobaustoff Geschäftsführung (v. l.): Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller. (Quelle: Eurobaustoff)

Handel

27. June 2022 | Teilen auf:

Eurobaustoff mit hohen Zuwachsraten

Im Rahmen ihrer Gesellschafterversammlung, die Ende vergangener Woche in Berlin stattfand, hat die Eurobaustoff-Kooperation eine erste Zwischenbilanz für 2022 gezogen.

„Wir sind mit einem deutlich verbesserten Einkaufsvolumen im ersten Quartal dieses Jahres zunächst erfolgreich ins Jahr gestartet, befürchten aber, dass wir - nach vielen Jahren einer guten Entwicklung im Bau - zunehmend auf eine Abkühlung zusteuern, die sich voraussichtlich bereits im zweiten Halbjahr 2022 bemerkbar machen wird“, sagte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Zum 31. Mai erzielte die Eurobaustoff im laufenden Geschäftsjahr ein um 18,1 Prozent höheres Einkaufsvolumen als im Vorjahreszeitraum.  Allerdings habe die aktuelle Lage rund um den Ukraine-Konflikt seit Anfang März dieses Jahres zu erheblichen Problemen in den Lieferketten und noch einmal zu deutlichen Preissteigerungen geführt. „Das zweistellige Plus wird daher in erster Linie von teilweise massiven Preiserhöhungen bestimmt“, so Jörg Hoffmann, Geschäftsführer Finanzen. „Während sich der Mengenabsatz in den überwiegenden Warenbereichen noch als stabil erweist, gibt es in Teilbereichen der Ware erste rückläufige Tendenzen“, führt Geschäftsführer Hartmut Möller, verantwortlich für Gesellschafterbetreuung und Einkauf sowie für die Ländergesellschaften in Österreich und der Schweiz, aus.

Für eine Prognose zum weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigt sich die Geschäftsführung aufgrund der derzeitigen Belastungsprobe für die Bauwirtschaft zurückhaltend. Zuversichtlich stimme allerdings weiterhin, dass die Kooperation für den mittelständischen Baufachhandel und eine starke Gemeinschaft stehe, die ein Erfolgsmodell darstelle, heißt es seitens der Kooperation. Auch oder eben gerade in schwierigen Zeiten. „Wir fahren zunächst weiter auf Sicht und richten unsere Einschätzung für die geschäftliche Entwicklung der Eurobaustoff in 2022 konservativer aus“, so Dr. Kern.

zuletzt editiert am 30.06.2022