Die Eurobaustoff hat am vergangenen Freitag zur Gesellschafterversammlung nach Wien geladen und über 500 Teilnehmer aus dem Gesellschafterkreis sind dem Ruf gefolgt. Dabei hat die Kooperation eine erste Zwischenbilanz für 2024 gezogen.
So verzeichnet die Bad Nauheimer Kooperation in den ersten fünf Monaten des Jahres (per 31. Mai) beim zentral abgerechneten Einkaufsvolumen einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr (2023) musste nach dem Rekordjahr 2022 und nachfolgend einsetzender Baubremse mit einem Einkaufsvolumen von 7,687 Milliarden Euro ein Rückgang von 15,41 Prozent verbucht werden, so Finanzgeschäftsführer Jörg Hoffmann.
Bei der Prognose für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigt sich die Geschäftsführung aufgrund der anhaltenden Belastungsprobe für die Bauwirtschaft zurückhaltend. Man erwarte auch 2024 noch keine Dynamisierung des Geschäfts. „Dabei sehen wir uns als Europas führende Kooperation für Baustoffe, Holz und Fliesen mit unserer starken Gemeinschaft von 446 Gesellschaftern mit 1716 Standorten und der dahinterstehenden Kompetenz in einem anspruchsvollen Markt gut aufgestellt“, so Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung. Vor diesem Hintergrund wolle die Kooperation in Wien zugleich den 20. Geburtstag der Eurobaustoff als Erfolgsmodell für den mittelständischen Baufachhandel sowie das damit verbundene fünfjährige Bestehen der Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz feierlich gestalten.
