Business as usual auf der Eurobaustoff Gesellschafterversammlung. Beschlüsse und Abstimmungen wurden einstimmig getroffen. Zum Schluss gab es dann aber doch besondere Momente. Ulrich Wolf verabschiedet sich mit emotionalen Worten.
Der Vortrag der Jungunternehmer, der Bericht des Aufsichtsrates die Feststellung des Jahresabschlusses, der Beschluss über die Verwendung des Jahresergebnisses 2016 sowie der Beschluss zur Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Eurobaustoff Verwaltungsges. mbH gerieten fast zur Nebensache auf der Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Dortmund. Beschlossen wurde, das überschüssige Jahresergebnis an die Gesellschafter in voller Höhe auszuschütten, die Feststellung des Jahresabschlusses wurde einstimmig (bis auf die Enthaltungen der jeweils Betroffenen) vorgenommen, genauso wir die Entlastung der Eurobaustoff Geschäftsführung und des Aufsichtsrates.
Als neuer Geschäftsführer und Nachfolger von Ulrich Wolf präsentierte sich Dr. Eckard Kern, der zuvor die Geschicke des Fliesenhersteller Villeroy & Boch geleitet hatte. Kern freut sich auf die neue Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gremien der Kooperation, in den vergangenen Monaten habe er auch schon einige kennenlernen dürfen. Zu seiner Hauptaufgaben wolle er die in der Zukunft bevorstehende digitale Transformation, die Internationalisierung der Eurobaustoff sowie das weitere Wachstum der Kooperation machen. Er sei zuversichtlich diese Ziele erreichen zu können, habe er doch bereits die volle Unterstützung des gesamten Eurobaustoff-Teams und besonders die vom scheidenden Geschäftsführer Ulrich Wolf erfahren.
Und dann kam der große Moment der Abschiedsrede von Ulrich Wolf. Er bedankte sich für die zwölf Jahre Geschäftsführertätigkeit bei der Eurobaustoff. Ohne die Unterstützung des Teams und die sehr gute Arbeit der Gesellschafter hätte man es nicht geschafft, den Umsatz auf sechs Mrd. Euro pro Jahr zu schrauben. Sehr emotional wurde es, als Wolf seiner bei der Gesellschafterversammlung anwesenden Familie dankte, und da speziell seiner über achtzigjährigen Mutter und seiner Frau. Ihnen, so Wolf habe er viel zu verdanken, die Werte einerseits, die seine Mutter ihm vermittelt habe und die Zeit, die seine Frau ihm gegeben habe, damit er volle Rückendeckung für seinen Job habe.
Ein Buch, so schloss Ulrich Wolf, wolle er nicht schreiben und auch keine neue Kooperation gründen. Schließlich sei die Eurobaustoff die beste Kooperation überhaupt. Statt dessen werde er sich noch stärker ehrenamtlich in sozialen Projekten einbringen wie beispielsweise der Wittener Tafel e.V.
