Das Zentrallager der Hagebau im nordrhein-westfälischen Herten ist fast vollständig niedergebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden liegt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Welche Auswirkungen der Großbrand auf die Lieferkette der Hagebau haben wird, ist derzeit noch unklar. Wie die Verbundgruppe auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, planen die vier anderen Logistikzentren derzeit einen neuen Tourenplan, um den Ausfall von Herten zu kompensieren.
Schwerpunkt des 86.000 Quadratmeter großen Betriebs (davon 22.000 Quadratmeter überdacht) war Fliese. Zudem lagert in Herten auch Baumarkt-Ware, unter anderem Importartikel aus Asien. Ob und inwiefern diese Ware beschädigt wurde, lasse „sich aktuell noch nicht sagen – die Schadenaufnahme ist noch im Gang“, so Pressesprecher Frank Roth.
Betrieb unmöglich
Der Schaden liegt ersten Schätzungen zufolge im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Der Lagerbetrieb ist aufgrund der Rußbelastung nicht mehr möglich. In der Verwaltung könne noch gearbeitet werden, so Roth.
Das Feuer war vermutlich in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen erst am Montag vollständig unter Kontrolle bringen. Bis zu 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar.
