Mit dem neuen Logistikzentrum in Spanien verstärkt Fischer sein Engagement auf der Iberischen Halbinsel. Die hochmoderne Logistikinfrastruktur erhöht die Lagerkapazität um 50 Prozent. Der neue Standort setzt Maßstäbe bei Energieeffizienz und Logistik-Digitalisierung. Zehn Roboter verbrauchen so wenig Energie wie ein Haushaltsstaubsauger, heißt es in einer Mitteilung.
Mit der Eröffnung des neuen Logistikzentrums in Mont-roig del Camp (Region Tarragona) baut die Unternehmensgruppe Fischer ihre Präsenz auf der Iberischen Halbinsel deutlich aus. Die hochmoderne Infrastruktur bildet einen neuen strategischen Knotenpunkt für den Vertrieb in Spanien, Portugal und Andorra.
Die Anlage wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Salvador Illa, dem Präsidenten der Regionalregierung von Katalonien, und Alexander Bässler, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe fischer, eingeweiht. Das Projekt gilt als eines der bedeutendsten industriellen Vorhaben im Bereich der Logistik-Digitalisierung in der Region Tarragona.
Auf einer Fläche von über 5.000 Quadratmetern setzt der Hersteller aus Waldachtal nach eigenen Angaben auf modernste Technologie: Das so genannte AutoStore-System umfasst zehn autonome Roboter, mehr als 14.000 „intelligente“ Behälter sowie eine KI-gestützte Software zur Optimierung der Kommissionierung. Durch die digitale Prozess-Steuerung verkürzt das Unternehmen die Bearbeitungszeiten von Aufträgen erheblich und reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage, so die Angaben des Herstellers.
