Die Unternehmensgruppe konnte sich trotz eines insgesamt schwierigen Marktumfeldes im Geschäftsjahr 2023 sehr gut behaupten. Mit einem Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erzielte sie einen neuen Höchststand in der 75-jährigen Firmengeschichte. Dabei stellen Befestigungssysteme weiterhin den Motor für Wachstum dar, heißt es in einer Mitteilung.
Das Familienunternehmen aus Waldachtal im Nordschwarzwald übertraf nach eigenen Angaben den sehr guten Vorjahreswert um zwei Prozent. Das gute Umsatzergebnis resultiere auch aus einer nachhaltigen Wachstumsstrategie, mit der Fischer weiter unabhängig von den weltweiten negativen Einflüssen agiere, so das Unternehmen.
Der größte Unternehmensbereich, Fischer Befestigungssysteme, trug nach Konzernangaben mit einer weiteren Umsatzsteigerung von zwei Prozent zum Vorjahr einmal mehr zum guten Abschneiden der Unternehmensgruppe bei. Neue, innovative Produkte und Systeme, die konsequente Internationalisierung sowie umfassende Serviceleistungen für verschiedene Kundengruppen wirkten sich positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg aus.
Markenbotschafter Jürgen Klopp
Auch die Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp, einem der erfolgreichsten Fußballtrainer weltweit und seit Anfang 2023 neuer Fischer Markenbotschafter, habe zum erfolgreichen Geschäftsjahr beigetragen, heißt er. 2024 setzen Jürgen Klopp und der Befestigungsspezialist ihre erfolgreiche Kooperation fort. Ende November 2023 startete bereits die zweite Marketingkampagne, in deren Rahmen weitere Aktionen folgen werden.
Am Markt erfolgreich war das Unternehmen nach eigenen Angaben auch mit seinen digitalen Angeboten. Die kundenorientierten Fischer Services optimieren etwa die Planung, den Bau und den Betrieb von Bauwerken in der gesamten Branche. Das Spektrum umfasst digitale Lösungen, wie den innovativen Fischer Bauroboter BauBot sowie Building Information Modeling (BIM), automatisiertes Bauen und vernetzte Befestigungsprodukte im Internet der Dinge.
Ausblick 2024
Basierend auf einem breiten internationalen Innovationsportfolio plant die Unternehmensgruppe Fischer auch im Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzwachstum. Jedoch beeinträchtigen vor allem in Deutschland hohe Energiekosten und hohe bürokratische Hürden die Entwicklung. Insgesamt wird der Konzern im laufenden Jahr nur sehr vorsichtig investieren. Dabei werden alle Investitionen in die Zukunft des Unternehmens vor allem im Ausland getätigt.
