Die Unternehmensgruppe Fischer hat die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach steigerte der Befestigungsspezialist aus dem Schwarzwald den Umsatz auf 864 Millionen Euro.
Der Mehrumsatz von 52 Millionen Euro, den Fischer in 2018 erwirtschaftet hat, bedeutet ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (812 Millionen Euro). In lokalen Währungen gerechnet stieg der Umsatz sogar um zehn Prozent auf 876 Millionen Euro. Zu dieser Umsatzsteigerung hätte die Sparte Befestigungssysteme einmal mehr überdurchschnittlich beigetragen, so das Unternehmen.
Digitalisierung bestimmte auch 2018 wesentliche Aktivitäten bei Fischer. Besonders standen neue digitale Services wie die App „fischer Professional“ oder die Bemessungssoftware Fixperience im Mittelpunkt. Erfolgreich gestartet ist Fischer auch mit Start-ups und Spinoffs. Der Herrsteller unterstützt seine Digitalisierungsstrategie dabei mit seiner neuen Handwerker-App myCraftnote. Sie fasst sämtliche Informationen zu Bauaufträgen zusammen und stellt sie allen Beteiligten bereit.
Unter dem Konzept „Ganz ohne Werkzeug“ kamen im letzten Jahr 25 Produkte zur besonders einfachen und schnellen Lösung von Befestigungsproblemen in Privathaushalten auf den deutschen DIY-Markt. Sie lassen sich komplett ohne Werkzeug verwenden. Inzwischen ist Fischer mit diesem Konzept in fast 300 DIY-Märkten bundesweit und ab diesem Frühjahr auch im deutschen Fachhandel vertreten. International gibt es das Sortiment bereits in Österreich. Es folgen in diesem Jahr die Märkte in Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Brasilien.
Mit myCraftnote und „Ganz ohne Werkzeug“ verfolgt Fischer weiterhin die Strategie, junge, erfolgreiche Unternehmen aufzubauen, um noch schneller und flexibler auf Entwicklungen in den verschiedenen Märkten reagieren zu können.
