Fiskars hat den Verkauf des Geschäfts mit Kunststoffpflanzgefäßen der Marke Ebertsankey erfolgreich eingestiehlt. Der neue Käufer wird den Standort Herford nicht weiterführen.
Der finnische Hersteller hat mit der Good(s) Factory BV eine Vereinbarung über den Verkauf seines europäischen Geschäfts mit Kunststoffpflanzgefäßen unter der Marke Ebertsankey getroffen. Good(s) Factory ist ein Teil der Elho Group Ltd., dem europäischen Marktführer für synthetische Töpferwaren und verwandte Produkte.
Fiskars will durch verschlankte Strukturen und einen stärkeren Fokus auf ausgewählte Geschäftsfelder und Marken weltweit wachsen. Der Verkauf von Ebertsankey ermöglicht Fiskars, sich stärker auf das Kerngeschäft zu fokussieren und festigt den Weg der Gruppe zu einem integrierten Konsumgüterhersteller. Die Transaktion unterliegt üblichen Abschluss- und Vollzugsbedingungen.
Mit dem Verkauf geht die Schließung des Ebertsankey/Fiskars Produktionsstandortes in Herford einher. Es heißt, die Elho Group sei lediglich an den Produkten und an der Marke, also dem Know-How, interessiert, nicht jedoch an dem Standort Herford und an den dortigen Arbeitsplätzen. Bereits Anfang des Jahres hatte Fiskars das Distrubitionsgeschäft in Herford geschlossen. Dabei gingen 26 Jobs verloren.
Die Elho Gruppe ist eigenen Angaben zufolge ein Familienunternehmen mit über 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung von synthetischer Töpferwaren und verwandten Produkten. Das Unternehmen ist sehr gut positioniert, um zukünftig in die Marke Ebertsankey sowie das Geschäft zu investieren und einen Mehrwert für Kunden und Konsumenten zu erbringen. Fiskars und die Elho Group planen, den Verkauf von Ebertsankey und die Übertragung des Geschäfts noch vor Jahresende abzuschließen.