Alessandro Mezzalira (Quelle: Fitt)
Alessandro Mezzalira (Quelle: Fitt)

Industrie

25. November 2021 | Teilen auf:

Fitt schließt sich Global Compact an

Der italienische Schlauch-Spezialist hat seine Satzung geändert: Neben der Gewinnverfolgung steht jetzt auch das Engagement für eine positive Auswirkung auf Gesellschaft und Biosphäre dank einer verantwortungsvollen, nachhaltigen und transparenten Unternehmensführung im Fokus.

Im Rahmen der Neuausrichtung hat sich Fitt dazu entschieden, Mitglied im Global-Compact-Netzwerk der Vereinten Nationen zu werden. Global Compact ist die weltweit größte Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Auf produktiver Ebene betrifft der eingeleitete Weg zu mehr Verantwortung vier Grundschritte: Erfassung, Analyse, Verbesserung und Kompensation. Um die Umweltauswirkungen zu verbessern, will Fitt diese zunächst erfasst und analysiert. Zu diesem Zweck wird in Zusammenarbeit mit der Universität Padua der Lebenszyklus der wichtigsten hergestellten Produkte analysiert. „Auf diese Weise können die Auswirkungen wissenschaftlich festgehalten und verbesserungsfähige Bereiche ausfindig gemacht werden, die allen Stakeholders auf transparente Weise offengelegt werden“, so das Unternehmen. Außerdem setze Fitt auf Innovation, auf die Erforschung neuer Materialien mit den gleichen – oder in einigen Fällen auch besseren – Leistungen sowie auf die Reduzierung von Rohstoffen.

„Es mag zunächst widersprüchlich erscheinen, dass ein kunststoffverarbeitendes Unternehmen nachhaltig sein kann. Doch für die Beförderung von Flüssigkeiten und Gas ist Kunststoff absolut unabdingbar. Dank bestimmter Eigenschaften ist er nicht nur das Material mit den besten Leistungen, sondern gehört häufig zu den Alternativen mit der geringsten Umweltauswirkung, die heute zur Verfügung stehen“, sagt Konzernchef Alessandro Mezzalira.

„Wir investieren viel in die Erforschung und Entwicklung neuer Materialien und messen unsere Leistungen, um sowohl unsere Tätigkeit als auch die Umweltauswirkungen Tag für Tag zu verbessern. Wir wissen, dass ein langer und schwieriger Weg vor uns liegt, doch wir sind uns unserer großen Verantwortung als Unternehmen und Personengemeinschaft bewusst. Daher bin ich sicher, dass es uns gelingen wird, das aktuelle Modell der Ressourcenausbeutung in ein regeneratives System umzuwandeln.“

zuletzt editiert am 25.11.2021