Traditionell lädt Gardena im Spätsommer / Frühherbst zur Präsentation seiner Neuheiten für das jeweils kommende Gartenjahr nach Ulm ein. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche Neuheiten rund um „Automatische Bewässerung“, „Pumpen“, “Schneidgeräte“ und bei den „akkubetriebenen Geräten“ zu sehen - die Akku-Range wächst 2025 um sechs neue Produkte auf 32 an.
Tobias M. Koerner, Senior Vice President Go-to-Market bei Gardena griff den stark wetterbedingten Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2024 (minus 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, BaumarktManager berichtete ) in seinem Eingangsstatement auf und machte nochmal deutlich: „Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Denn das stark auf die automatische Bewässerung fokussierte Segment kam aufgrund der großen Regenmengen nicht zum Zuge. Gleichwohl, so räumte Koerner ein, habe man andererseits bei einigen Produkten durch das verstärkte Pflanzenwachstum auch vom Regen profitieren können. Wichtig sei es, dass man künftig auf die schwer kalkulierbaren Wetterlagen flexibel und schnell reagieren könne, betonte Koerner und fügte hinzu: „Gardena geht ins Risiko um liefern zu können.“

Angesichts der durch den Klimawandel bedingten saisonalen Schwankungen sei es wichtig, dass der Handel am POS noch mehr kommuniziert um für die jeweiligen Wetterlagen Lösungen anzubieten. Etwa bei Starkregen und Überschwemmungsgefahr das umfangreiche Pumpensortiment anbietet. Auch sei es notwendig, dass der Fachkräftemangel durch Maßnahmen wie regelmäßige Schulungen bekämpft werde. Gardena arbeite deshalb daran, so Koerner, die Produkte leicht erklärbar zu präsentieren. Nicht zuletzt werde laut Koerner das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden zunehmend hybrid, somit müsse der Omnichannel-Ansatz weiter forciert werden um hier weiteres Wachstum zu generieren.
Sustainovate, so nennt Gardena sein Nachhaltigkeitsprogramm, ist und bleibt ein fester Bestandteil der Produktentwicklung. Aber klar ist auch: „Wir müssen noch mehr tun und dürfen uns nicht ausruhen“, so die klare Botschaft. Ein wichtiges Element der Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den drei Säulen „Reduce, Recycle, Repair“ fusst, bildet die Power for All Allianz - die Range der Akku-Geräte wird in der kommenden Saison um zusätzliche sechs Produkte ausgeweitet und liegt damit bei insgesamt 32.

Gardena hat sich zum Ziel gesetzt, noch mehr Menschen zum nachhaltigen Handeln zu motivieren. Daher gilt es, möglichst viele Grünflächen zu schaffen und langfristig zu erhalten – durch eine bedarfsgerechte Pflege. Darauf zielen die vielen „cleveren Neuheiten“ des Herstellers für Gartenwerkzeuge ab.
So sorgt etwa die neue Generation der Sileno Mähroboter laut Herstellerangaben ganz individuell abgestimmt auf die jeweilige Rasenfläche für zuverlässigen Rasenschnitt. Satellitengestützt und ganz ohne Begrenzungskabel navigieren die smart Sileno free Mähroboter durch den Garten. Oder das neue Bewässerungssystem AquaPrecise, mit dem die Art der Rasenbewässerung neu gedacht und zu einer komfortablen Komplettlösung wird. Die Wasserverteilung kann dabei konturgenau der individuellen Form des Rasens angepasst werden, erklärt der Hersteller.

Auch bei den Gartenscheren hat sich etwas getan: Sie verfügen über eine erhöhte Schneidkompetenz - eine innovative PowerCoating Beschichtung sorgt für kraftvolle Schneideinsätze. Ebenso die neuen Astscheren, die dank ihrer speziell beschichteten Klingen mit PowerCoating, einem Präzisionsschliff bis in die Klingenspitze und einer neu entwickelten Getriebetechnologie mit mehr Schnittschärfe und Schneidkraft punkten, wie die Entwickler in Ulm bestätigen. Last but not least die Rasenmäher: Mit der DuoBlade-Technologie mit zwei synchron drehenden Spezialmessern und einer Schnittbreite von 46 Zentimetern eignet sich der neue Akku-Rasenmäher PowerMax Duo 46/36V P4A für das Mähen von bis zu 600 Quadratmeter großen Rasenflächen, heißt es von Seiten des Herstellers.
Gardena weiß, dass der Garten nach wie vor des Deutschen liebstes Hobby ist und der Markt sogar um 23 Prozent größer geworden ist als zu Vor-Corona-Zeiten. Gardena weiß auch, dass die vom Endkunden geforderte Nachhaltigkeit von neuen Inspirationen und Produktlösungen lebt. Und der Hersteller ist sich bewusst, dass der Endverbraucher vor allem nach Produkten zur Arbeitserleichterung sucht. Somit bleibt vor allem die Hoffnung, „dass der Konsum wieder anzieht“, wie es Tobias M. Koerner gestern formulierte.