Der Markt für Garten- und Balkonmöbel wächst. (Quelle: RM Handelsmedien)

Branche

23. January 2023 | Teilen auf:

Garten- und Balkonmöbel liegen im Trend

Der Markt für Garten- und Balkonmöbel verzeichnet ein stetiges Umsatzwachstum. Das geht aus dem neuen „Branchenbericht Garten- und Balkonmöbel“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) hervor. Und auch die Prognosen sehen  gut aus: Das Marktwachstum wird auch 2023 weiter ansteigen.

Garten und Balkon wurden 2020 aufgrund von pandemiebedingten Ausgangsbeschränkungen und dem Ausfallen von Auslandsurlauben zu wichtigen Freizeitorten im privaten Rahmen. Das zeigt sich im Umsatz der Garten- und Balkonmöbelbranche, welche ein Umsatzplus von 17,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro im Vergleich zu 2019 erreichen konnte. Dieser Aufschwung konnte 2021 jedoch nicht reproduziert werden und der Gesamtmarkt verzeichnete einen Umsatzrückgang von über 10 Prozent. Während der Umsatz auch 2022 weiter leicht sank, hielt sich der Garten- und Balkonmöbelmarkt dennoch über dem vorpandemischen Niveau. Die Marktexperten prognostizieren für 2023 ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, welches aber nicht auf einem Mengen-, sondern nur auf einem Preisanstieg beruht.

Teilmarkt Gartenschirme zeigt größtes Wachstum

Der Garten- und Balkonmöbelmarkt setzt sich aus drei Warengruppen zusammen, deren Marktanteile in den letzten zehn Jahren verhältnismäßig stabil geblieben sind. Garten- und Balkonmöbel dominieren mit rund 70 Prozent den Markt, gefolgt von Gartenschirmen und Gartenmöbelauflagen/-zubehör. Kunden setzen im Hinblick auf das Material vor allem auf Metallmöbel, gefolgt von Holz und Plastik. Während Garten- und Balkonmöbel unangefochten den größten Marktanteil ausmachen, konnte der Bereich Gartenschirme seinen Marktanteil in den letzten zehn Jahren sichtbar ausbauen.

zuletzt editiert am 20.01.2023