Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) fordert gleiche Öffnungsperspektiven für alle Holzhändler. Eine „unangemessene Wettbewerbsverzerrung“ wie beim ersten harten Lockdown 2020 dürfe sich nicht wiederholen.
Besonders wichtig sei die Öffnungsperspektive für alle Vertriebswege mit Holz, „weil beim ersten Lockdown in der Mehrzahl der Bundesländer Baumärkte geöffnet bleiben durften, die eine Schnittmenge in dem Sortiment Holzprodukte haben, der Holzeinzelhandel dagegen schließen musste“, schreibt die Interessenvertretung des deutschen Holzhandels in einer Pressemeldung. Dies habe zu einer „unangemessenen Wettbewerbsverzerrung“ geführt, die sich aus Sicht des GD Holz nicht wiederholen dürfe.
Der Verband weist darauf hin, dass der Holzeinzelhandel in der Regel über großflächige Ausstellungen verfüge, auf denen die üblichen Hygienekonzepte schon nach dem ersten Lockdown „immer in Anpassung an die aktuellen Vorschriften umgesetzt worden sind“. Ausstellungsflächen, Beratungsbereiche, Fachmarktcenter und Logistikbereiche seien großzügig gestaltet und erlaubten genügend Raum und Abstand für Information, Beratung und Verkauf.
Der „typische Holzeinzelhandel“ sei darüber hinaus „nicht mit Regalflächen dicht zugestellt, sondern hat große Freiflächen, wie zum Beispiel die Ausstellung für Fußböden“. Große Deckenhöhen und Fensterflächen ermöglichten zudem eine gute Durchlüftung.
