GfK hat die Trends im Einkaufsverhalten seit der Corona-Pandemie untersucht. Quelle: Pixabay
GfK hat die Trends im Einkaufsverhalten seit der Corona-Pandemie untersucht. Quelle: Pixabay

Branche

21. September 2021 | Teilen auf:

GfK-Studie identifiziert Shopper-Trends

Wie hat die Covid-19 Pandemie das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachhaltig verändert? Dieser Frage ist GfK nachgegangen. Die aktuelle Studie untersucht die psychologischen Treiber, zeigt auf, welche davon auch künftig Bestand haben und wie sie Zielgruppen, Kanäle sowie „Fast Moving Consumer Goods“-Kategorien nachhaltig beeinflussen.

Deutliche Zuwächse beim Online-Shopping, ein stärkeres Preisbewusstsein sowie zunehmende Relevanz von nachhaltigen Herstellermarken – diese drei Faktoren kennzeichnen laut GfK das Einkaufsverhalten vieler Konsumenten und Konsumentinnen. Viele der durch die Pandemie ausgelösten Effekte sind laut GfK-Studien auf veränderte Bedürfnisse, Erwartungen und Hoffnungen der Konsumenten zurückzuführen. Dazu gehören zum Beispiel eine neu gewonnene Heimatliebe, Entschleunigung im Alltag, körperliche und psychische Gesundheit, bewussterer Konsum, flexibleres Arbeiten und der Wunsch nach intensiveren Beziehungen.

Bereits zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 zeigte sich, dass die Verbraucher in Deutschland (noch) bewusster konsumieren. Profitieren konnten insbesondere die Herstellermarken. Deren Marktanteil am Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2021 um zwei Prozentpunkte gegenüber dem 1. Halbjahr 2019

Die Top 5 Treiber von Umsatzveränderungen in der Pandemie. Quelle: GfK

Für die Studie selbst wurden im August diesen Jahres 8.480 Konsumenten im GfK Consumer Panel befragt und ihr gemessenes Einkaufsverhalten analysiert. Weitere Trends und Insights zum Einkaufsverhalten nach der Pandemie finden sich in der GfK-Studie „Was ist? Was bleibt? Was kommt?“, die im Rahmen des diesjährigen ECR Tages am 22. September 2021 vorgestellt wird.