Die Kaufkraftpotenziale der verschiedenen Sortimente unterscheiden sich je nach Region erheblich, wie die neue GfK-Studie zur Sortimentskaufkraft zeigt.
Insgesamt liegt die Sortimentskaufkraft für 17 Sortimentsgruppen und rund 60 Sortimente vor. 41,1 % der Einzelhandelskaufkraft entfallen dabei auf den Bereich Food, während sich 58,9 % auf die Sortimentsgruppen im Bereich Nonfood verteilen.
Das regionale Kaufkraftpotenzial für baumarktspezifische Sortimente wie Garten, Autozubehör, Tierbedarf und ähnliches ist interessant, da diese nach der Sortimentsgruppe „Nahrungs- und Genussmittel“ bundesweit die zweitgrößte pro-Kopf-Kaufkraft aufweisen. Rund 615 Euro und damit fast 11 % der Einzelhandelskaufkraft stehen den Deutschen für Produkte aus dem Baumarkt zur Verfügung.
Ein genauerer Blick auf die einzelnen Stadt- und Landkreise zeigt, dass der Stadtkreis Gelsenkirchen mit nur 429 Euro die geringste pro-Kopf-Kaufkraft für baumarktspezifische Sortimente aufweist und damit rund 30 % unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Das höchste regionale Kaufkraftpotenzial gibt es hingegen im Landkreis Starnberg. Mit 775 Euro pro Person und einem Indexwert von 126 führt dieser das Kreisranking an.
