Im Jahr 2018 wurden weltweit rund 594 Milliarden Euro mit Heimwerkerbedarf umgesetzt. Das entspricht im Vorjahresvergleich einer leichten Steigerung um 1,1 Prozent. Die Zahlen stammen aus dem „Global Home Improvement Report 2019“.
Der Weltmarkt für Heimwerkerbedarf wird von Nordamerika (58 Prozent) und Europa (29 Prozent) dominiert, die gemeinsam rund 87 Prozent der Marktanteile auf sich vereinen. Die Umsätze der DIY-Märkte beider Kontinente erreichten 2018 in Summe rund 516 Milliarden Euro. Die höchsten durchschnittlichen DIY-Ausgaben pro Kopf verzeichneten die USA mit rund 932 Euro.
Wie aus dem „Global Home Improvement Report 2019“ weiter hervorgeht, konzentrieren sich rund 81 Prozent des globalen DIY-Marktes (482 Milliarden Euro) auf nur acht Länder: USA, Deutschland, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Australien und Italien. In Europa repräsentieren Deutschland, Frankreich und Großbritannien rund 50 Prozent des Marktes.
Die zehn weltweit führenden Baumärkte sind laut der Studie: Home Depot (USA), Lowe's (USA), Adeo (Frankreich), Kingfisher (Großbritannien), Menards (USA), Bunnings (Australien), Obi (Deutschland), Bauhaus (Deutschland), Sodimac (Chile) und Ace Hardware (USA). 25 Prozent der Weltmarktanteile entfallen auf Home Depot und Lowe's.
Der „Global Home Improvement Report 2019“ wird von den europäischen Fachverbänden EDRA/ghin und fediyma herausgegeben.
