In Berlin hat der Hagebau Fachhandel den Hagebau Report 2018 vorgestellt. Die von der B+L Marktdaten GmbH erstellte Studie untersucht erstmals die Marktentwicklungen und -potenziale des Holzhandels in Deutschland bis 2025.
Lars Lepke, Abteilungsleiter Vertrieb des Hagebau Holzhandles, stellte den Report 2018 auf dem Holzhandelstag der Hagebau in Berlin vor. Wie Lepke mitteilte, werden in der Studie die Struktur des Holzhandels in Deutschland analysiert, zukünftige Sortimentsentwicklungen unter die Lupe genommen und die Erwartungshaltung von Verarbeitern an den Handel insgesamt untersucht.
„Mit dem Hagebau Report 2018 legt der Hagebau Fachhandel erneut eine Benchmark-Studie für die Branche vor“, so Hartmut Goldboom, Geschäftsführer Hagebau Fachhandel. Nachdem mit dem Hagebau Report 2015 der „mobile Generalist“ erstmals als Zielgruppe untersucht wurde, habe man mit dem diesjährigen Report einen Wachstumssektor der Bauwirtschaft analysiert. „Holz hat als nachwachsender und positiv auf die Wohngesundheit einzahlender, nachhaltiger Werkstoff in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie sich die Märkte durch Nachfrage verändern werden.“ Schließlich gehe es darum, Wachstum für die Zukunft zu sichern und auszubauen.
Wichtige Erkenntnisse des Hagebau Reports 2018:
Für den erfolgreichen Vertrieb von Holzprodukten – konstruktiv wie dekorativ – kommt es maßgeblich darauf an, Kenntnis über die Nachfrageströme zu haben.
Der Endkunde will weniger selbst machen. Der Trend zum Do-it-for-me ist ungebrochen groß. Damit ändert sich aber auch die Rolle des Verarbeiters, der seinem Kunden gemeinsam mit dem Handel Lösungen anbieten muss.
Ein weiterer Aspekt, den der Report liefert, ist, dass die Verarbeiter trotz E-Commerce weiter auf stationäre Beratung setzen.
Der Baustoffhandel hat in den vergangenen Jahren seine Sortimente sukzessive ausgeweitet und Kompetenzen aufgebaut, die ursprünglich dem Holzhandel vorbehalten waren. Entsprechend haben die Baustoffhändler ihre Absätze im Bereich Holz und Holzprodukte bis 2017 stärker ausweiten können als die entsprechenden Holz-Fachhändler oder die Baumärkte.
