Vertreter aus mehr als 200 Gesellschafterhäusern und Mitarbeiter aus der Zentrale haben über die zukünftige Zusammenarbeit und die strategische Ausrichtung der Verbundgruppe diskutiert. Ein Stück weit geht es darum, zu den Wurzeln zurückzukehren und alte Stärken neu zu leben.
„Der New Deal bedeutet, dass wir uns auf die Werte unserer Gründungsväter besinnen: Die Hagebau ist nicht nur eine Handelsgesellschaft, sondern vor allem eine Handlungsgemeinschaft“, sagt Aufsichtschef Johannes Schuller mit Blick auf den sogenannten Zukunftskonvent der Verbundgruppe, der Ende März in Bonn stattgefunden hatte. Dabei kamen Vertreter aus rund 200 Gesellschafterhäusern und etwa 100 Mitarbeiter aus der Zentrale in Soltau zusammen.
Mit dem Ergebnis zeigt sich der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jan Buck-Emden, zufrieden: „Der Kick-Off war ein erster Schritt – und wir haben alle die Kraft der Vielen beeindruckend erlebt. Gesellschafter, Aufsichtsrat und Geschäftsführung haben gezeigt, dass sie offene operative Aufgaben ebenso zielgerichtet gemeinsam angehen werden wie die Frage, wie wir unsere Hagebau für die Zukunft ausrichten.“
Sowohl Schuller als auch Buck-Emden räumten im Pressegespräch ein, dass nicht alle Gesellschafter mit der Veranstaltung zufrieden gewesen seien. „Natürlich gehen nicht alle Teilnehmer mit dem gleichen Gefühl nach Hause, einige hätten sich mehr fertige Lösungen gewünscht“, sagte Buck-Emden. Auf die betreffenden Unternehmen werde man verstärkt zugehen.
Die Diskussion um notwendige Veränderungen sei mit dem Zukunftskonvent nicht beendet, betonte Buck-Emden: „Das geht immer weiter.“ Die Hagebau werde die Thematik in allen Gremien weitertreiben. Über die verschiedenen Lenkungsausschüsse würden auch die Lieferanten aktiv eingebunden. „Wir hören ganz bewusst zu, was die Lieferanten uns sagen“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung.
