Mit Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise setzen sich der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für Entlastungen beim Strompreis ein. Die EEG-Umlage müsse abgesenkt und die Stromsteuer abgeschafft werden.
Aus Sicht der Verbände gehören zu einem „wirkungsvollen und effizienten Corona-Konjunkturpaket“ zwingend die Abschaffung der Stromsteuer sowie eine weitere Absenkung der EEG-Umlage. Diese beiden Maßnahmen würden die Kostenbelastung von Einzelhandel und Verbrauchern senken und gleichzeitig die Kaufkraft sowie die Binnenkonjunktur stärken, heißt es.
Eine Reduktion des Strompreises um 5 Cent pro Kilowattstunde könnte den Handel um 1,75 Milliarden Euro und einen privaten Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch um 175 Euro entlasten. Beide Verbände sehen eine Entlastung der Verbraucher beim Strompreis deshalb als wichtiges positives, psychologisches Signal für die Verbraucher an.
Die Höhe der zusätzlichen Absenkung der EEG-Umlage für Handel und private Verbraucher könnte sich dabei am Umfang der besonderen Ausgleichsregelung orientieren. So würde das System der EEG-Umlage „auch ein Stück gerechter werden“.
