Werkzeuge hängen an der Wand. (Quelle: Pexels/Kim Stiver)
Werkzeuge waren zuletzt stark nachgefragt. (Quelle: Pexels/Kim Stiver)

Handel

10. December 2021 | Teilen auf:

Hartwarenhandel hofft auf Weihnachtsgeschäft ohne Lockdown

Dank einer starken Nachfrage nach Produkten für Haus und Garten sowie einer soliden Entwicklung in Bauwirtschaft, Werkzeug- und Maschinenbau und Handwerk ist die Hartwarenbranche 2021 besser als erwartet durch die Pandemie gekommen, berichtet der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH).

Den stationären Eisenwaren- und Hausrat-Einzelhandel stellte demnach das erste Halbjahr 2021 „vor riesige Herausforderungen“, da die Unternehmen massiv vom Lockdown betroffen waren. Mithilfe von Click & Collet, Internetaktivitäten, „Kreativität und viel Engagement“ konnte die Händler laut Verband den Kontakt zu den Kunden halten und die Umsatzeinbrüche in Teilen auffangen. Dennoch seien Umsatzverluste von 50 Prozent und mehr in dieser Zeit keine Seltenheit gewesen.

Seit der Wiedereröffnung im Mai/Juni habe sich die Stimmung spürbar verbessert, die monatlichen Umsätze im Hartwareneinzelhandel lägen oft über dem Vorjahr. Dabei liefen Haushaltswaren, Sicherheitstechnik und Gartengeräte aus Verbandssicht „erfreulich“, auch Eisenwaren und Werkzeuge wurden verstärkt nachgefragt. Nun ruhten die Hoffnungen „auf einem Weihnachtsgeschäft ohne Lockdown“. Für das stationäre Geschäft rechnet der Verband in Summe mit Umsatzverlusten, im Onlinegeschäft dagegen mit einem Plus.

zuletzt editiert am 10.12.2021