Am 28. Juni öffnen die Türen des neuen Bauhaus im Mannheimer Gewerbegebiet. Das neue Fachcentrum in Mannheim-Columbus überzeugt mit einer Gebäudefläche von rund 19.000 Quadratmetern als topmodernes neues Bauhaus durch seine nachhaltige Bauweise, einem gewohnt breiten Spektrum an Produkten, dem Stadtgarten sowie dem Service „Reservieren & Abholen“.
Seit Baubeginn vor rund eineinhalb Jahren ist einiges im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin passiert: Etwa 50 LKWs, beladen mit mehr als 1.000 Paletten, bringen täglich Baumaterial, Regalbauteile und künftige Verkaufsware nach Mannheim. Dieses gelte es nun zu verbauen, zu verräumen und einzuordnen, informiert der Baumarktbetreiber in einer Mitteilung. Insgesamt werden gegenwärtig im Haupthaus und der angrenzenden DRIVE-IN ARENA Regale von 4.700 Metern Gesamtlänge verbaut, was einer vergleichbaren Strecke vom Wasserturm zum Maimarkt Gelände entspricht.
Über 150 Menschen arbeiten auf die Eröffnung am 28. Juni hin Markus Schäfer, zukünftiger Geschäftsleiter im neuen Bauhaus in Mannheim-Columbus, freut sich auf die Neueröffnung: „Wir sind schon ganz gespannt, bald unsere ersten Kunden begrüßen und beraten zu dürfen."
Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien im Fokus
Wie zuletzt bei dem frisch eröffneten Fachcentrum in Wiesbaden legt das Unternehmen auch beim Neubau in Mannheim den zentralen Fokus auf die nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise. So werden den Angaben zufolge die über 15.000 Quadratmeter großen Dachfläche des Haupthauses sowie der separaten DRIVE-IN ARENA zum Schutz vor klimatischen Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlung begrünt. Diese Maßnahme ermögliche es, dass das Gebäude sich in den Sommermonaten deutlich geringer aufwärmt und im Winter die Wärme im Innenraum besser speichert, so der Baumarktbetreiber. Außerdem bietet die Begrünung einen ökologisch wertvollen Lebensraum für Tiere, Insekten sowie Pflanzen und fördert so die Biodiversität im städtischen Raum. Darüber hinaus wurde ein flächendeckendes Photovoltaiksystem mit einer Spitzenleistung von bis zu 749 kWp installiert. Damit sei ein wesentlicher Teil des Strombedarfs des gesamten neuen Gebäudekomplexes abgedeckt, heißt es. Ein weiterer Pluspunkt: Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Zusätzlich verzichtet das neue Fachcentrum nach eigenen Angaben auf einen externen Fernwärme- und Gasanschluss und setzt stattdessen auf Wärmepumpenanlagen, die das Gebäude im Winter heizen und im Sommer kühlen. Auf dem gesamten Gelände werden energiesparende LED-Lampen eingesetzt, und extrabreite Tageslichtzonen tragen zusätzlich zur Energieeinsparung bei. Darüber hinaus werden auf dem Gelände 50 neue Bäume gepflanzt, die für die hohen ökologischen Standards von Bauhaus stehen. Hinzu kommen E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, die künftig vom bundesweiten Infrastrukturpartner EnBW betrieben werden.
