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Ohne Öffnungsperspektive wird der Holzhandel vor Gericht ziehen. (Quelle: BaumarktManager)

Handel 2021-03-03T00:00:00Z Holzhandel droht mit Klage gegen Schließungen

Vor den heutigen Corona-Beratungen von Bund und Ländern dringt der Gesamtverband deutscher Holzhandel (GD Holz) auf eine Öffnungsperspektive für den Holzeinzelhandel. Kommt es dazu nicht, wollen die Mitgliedsunternehmen klagen.

„Fast elf Wochen im Lockdown gehen an die Existenz des Einzelhandels, der Holzeinzelhandel verzeichnet derzeit massive Auftragseinbußen“, sagt GD-Holz-Chef Thomas Goebel. „Die Politik muss jetzt liefern und endlich ihr mehrfach angekündigtes Öffnungskonzept vorlegen, ansonsten wird der GD Holz gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen den Klageweg beschreiten.“

Die Lage spitze sich immer weiter zu. „Fachhändler beklagen Umsatzeinbrüche im Januar und Februar von bis zu 70 Prozent“, so Goebel. Der Verband schlägt deshalb konkrete Öffnungsperspektiven für den Holzeinzelhandel vor: „Mit seinen großen Verkaufsflächen und den wirksamen Hygienekonzepten kann der Holzeinzelhandel eine sichere Öffnung gewährleisten. Nach dem Vorbild aus Rheinland-Pfalz könnten zum Beispiel im ersten Öffnungsschritt konkrete und vorab gebuchte Beratungstermine mit Personen eines Haushaltes zugelassen werden. Die Anzahl der gleichzeitig zugelassenen Beratungsgespräche könnte sich anhand der in den jeweiligen Landesverordnungen vorgeschriebenen Abstandsflächen pro Kunde orientieren.“

Der GD Holz hatte zuletzt mit Blick auf im ersten Lockdown geöffnete Baumärkte „gleiche Öffnungsperspektiven für alle Holzhändler“ gefordert und vor einer „unangemessenen Wettbewerbsverzerrung“ gewarnt.

zuletzt editiert am 24. Juni 2021
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