Holzland Nicole Averesch
Nicole Averesch (Quelle: Holzland)

Handel 2020-01-31T00:00:00Z Holzland-Umsatz sinkt durch Gesellschafterabgänge

Holzland meldet für das Geschäftsjahr 2019 ein zentralreguliertes Umsatzvolumen in Höhe von rund 802 Millionen Euro – ein Minus von rund 4 Prozent im Vorjahresvergleich.

Holzland blickt auf „ein bewegtes Geschäftsjahr 2019“ zurück: Die negativen Effekte durch den Abgang von zwei umsatzstarken Gesellschaftern konnten nicht vollständig kompensieren werden, teilte die Dortmunder Verbundgruppe mit. Der zentralregulierte Umsatz sank im Vorjahresvergleich um rund 4 Prozent von 835 auf 802 Millionen Euro. Bereinigt um die Gesellschafterabgänge ergibt sich ein Umsatzplus von 2,5 Prozent.

Geschäftsführerin Nicole Averesch spricht von einem „bedauerlichen, aber erwarteten Effekt“. Deutlich wichtiger sei es, in die Zukunft zu blicken und die Potenziale der Händler individuell herauszuarbeiten. „Wir haben durch den Fokus auf die Nachhaltigkeit des Unternehmenserfolgs unserer Mitglieder bereits viel erreicht und werden unserem Geschäft 2020 mit zahlreichen neuen Ideen und Maßnahmen wirkungsvolle Impulse geben.“

Die bereinigten Umsatzzahlen zeigten, dass Holzland in Deutschland nach wie vor am meisten Umsatz generiert und weiter wächst (+3,2 Prozent im Vorjahresvergleich). Ein positiver Trend lasse sich vor allem in Belgien ableiten, wo die Entwicklung mit einem Plus von 28,8 Prozent zum Vorjahr „sehr erfreulich“ sei.

Ein wichtiges Zukunftsthema sei die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Endkunden-Kommunikation, so Averesch: „Es ist unser Anspruch, auch in diesem Bereich in unserer Branche führend zu bleiben. Unser Holzhändler-Online-Marktplatz entwickelt sich sehr gut und stößt auf viel positive Resonanz bei den Kunden.“

Grundsätzlich sieht die Geschäftsführerin „viel Anlass dazu, sehr optimistisch auf das neue Geschäftsjahr 2020 zu blicken“ – auch aufgrund des anhaltenden Baubooms und der immer noch sehr guten Finanzierungsbedingungen. „Mit der Kraft unserer Kooperation werden wir weiterhin Trends setzen und unsere gute Marktposition auf hohem Niveau sichern.“

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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