Getrieben von einer hohen Nachfrage vor allem in der Warengruppe Garten ist die Dortmunder Verbundgruppe besser als erwartet ins Jahr 2021 gestartet. Allerdings sorgt die hohe Nachfrage nach Holzprodukten für Lieferengpässen und höhere Preise.
Holzland hat den zentralregulierten Brutto-Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 auf rund 275 Millionen Euro gesteigert. Dies entspricht einem Zuwachs von 18,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Warengruppen Massivholz, Hobelware und Garten verzeichneten mehr als 30 Prozent Zuwachs, wobei der Gartenbereich (+36,5 Prozent) die höchste Steigerungsrate aufweist. Schon jetzt zeichne sich ab, „dass die bevorstehende Gartensaison eine Rekordsaison werden könnte“, meldet die Verbundgruppe.
Auch der Onlinehandel mit Holzprodukten boomt offenbar weiter: „Unsere Nutzerzahlen liegen auf einem Topniveau“, sagt Holzland-Geschäftsführerin Nicole Averesch mit Blick auf den Onlinemarktplatz der Gruppe. Allein im März hätten 570.000 Nutzer auf die Plattform zugegriffen und für mehr als 3000 Aufträge gesorgt. Der Bruttoumsatz erreichte rund 1,2 Millionen Euro.
Die steigende Nachfrage nach Holz, massive Lieferengpässe und stetig steigende Preise stellen die Branche laut Holzland derzeit vor große Herausforderungen. „Insbesondere die Knappheit der Produkte in den Bereichen Schnittholz, Holbelware und der Plattenwerkstoffe sorgt für Preiserhöhungen, die natürlich direkt in die Umsatzzahlen einfließen“, sagt Johannes Schulze, Bereichsleiter Category Management.
Entspannung sei nicht in Sicht: „In den kommenden Monaten wird sich die jetzige Situation auf dem Holzmarkt fortsetzen, in einigen Sortimentsbereichen vermutlich weiter eskalieren. Das wird uns noch mindestens bis Ende des Jahres beschäftigen.“
