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Das Objekt der Begierde – „geboren“ aus Panzerstahl. (Quelle: Hornbach)

Handel 2013-10-14T00:00:00Z Hornbach - Das war der Hammer!

Aus, Schluss, vorbei! Der letzte der 7.000 Hornbach-Hämmer liegt sicher in den Händen seines stolzen Besitzers. Mitte August ging eine Erfolgsgeschichte zu Ende: Am 6. Juli begann der Verkauf von 6.300 der auf 7.000 limitierten Hornbach-Hämmer aus echtem Panzerstahl.

„Der Andrang war überwältigend. Knapp zweieinhalb Stunden dauerte es, bis das letzte Exemplar im Online-Shop verkauft war. Auch in den Hornbach-Märkten hieß es binnen dreier Tage: ausverkauft“, sagt Dr. Ursula Dauth, Konzernpressesprecherin der Hornbach-Baumarkt-AG. „Viele haben weite Wege auf sich genommen, um einen Hammer zu bekommen. Es gab sogar eine Anfrage aus Texas. Das zivile Werkzeug für friedliche Zwecke avancierte in kurzer Zeit zum Kultobjekt.“

Vom Panzer zum Hammer

Doch bevor es soweit kommen konnte, mussten einige Fragen geklärt werden: Kann man als Privatunternehmen einen Panzer kaufen? Kann man ihn dann einschmelzen lassen? Und kann man daraus ein Werkzeug fertigen? Es war das Ziel, Handwerkern und Heimwerkern einen besonderen Hammer zu bieten, den es so noch nicht gab. Vom Panzer-Kauf bis zur Hammer-Produktion wurde das außergewöhnliche Vorhaben in sechs Monaten umgesetzt. Am Ende waren sieben Spezialfirmen an der Herstellung dieses Hammers beteiligt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 7.000 Hämmer, jeder nummeriert und aufwändig verpackt in einer edlen Box.

Ausgefallene Aktionen

Das außergewöhnliche Werkzeug war heiß begehrt. Wer in den Märkten oder dem Online-Shop keinen Hammer ergattern konnte, für den hatte Hornbach sich etwas Besonderes einfallen lassen: In elf außergewöhnlichen Aktionen wurden die verbleibenden 700 Exemplare zum Kauf angeboten. Während der Online-Aktion „Warum gerade du?“ zeigten sich die Heimwerker von ihrer kreativsten Seite: Theaterstücke, Kurzfilme, Gedichte, Collagen und ein überdimensionaler Hammer aus Sand – kein Aufwand war den Hammer-Anwärtern zu groß, keine Idee zu verrückt.

Eine weitere Aktion führte die Heimwerker auf das legendäre Wacken-Metal-Open-Air-Festival. An dem Stand von Nuclear Blast, dem größten unabhängigen Heavy-Metal Label der Welt, wurden zehn Hämmer zum Kauf angeboten. Wer nicht auf Metal-Musik steht, aber hammerhart im Nehmen war, konnte in einigen Märkten „Einmal die Gepanzerte“ bestellen und musste eine extra scharfe Currywurst essen, um an den Hammer zu kommen.

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Oma Violetta aus der Comedy-show Circus Halligalli. (Quelle: Hornbach)

Seinen Abschluss fand der Hammer-Verkauf schließlich in München. Bewacht wurden die letzten 21 Hämmer von Schauspielerin Violetta Gräfin Tarnowska Bronner, besser bekannt als Oma Violetta aus der Comedy-Show Circus Halligalli. Die Herausforderung: Die gnadenlose Großmutter hatte schlechte Laune und wollte die Hämmer am liebsten selber behalten. Die Münchener Hammer-Anwärter mussten sich ganz schön ins Zeug legen, um einen der letzten Panzerstahl-Hämmer aus Oma Violettas Einkaufstrolley zu ergattern. Wie bei einer königlichen Audienz gingen die Anwärter vor ihr auf die Knie, spielten Lieder auf der Flöte, tanzten oder versuchten, sie mit Süßem zu bestechen.

Näheres zu den Aktionen finden Sie auch auf der facebook-Seite von Hornbach unter: https://de-de.facebook.com/hornbach.de

zuletzt editiert am 24. Juni 2021