Dieses Bild zeigt ein modernes Bürogebäude mit dem Logo der Firma Hornbach über dem Eingang. Vor dem Gebäude sind einige Bäume und Autos zu sehen.
Zentrale der Hornbach Gruppe in Bornheim (Quelle: RM Handelsmedien / Markus Howest)

Handel 2024-09-25T06:07:51.957Z Hornbach Baumarkt liegt beim Nettoumsatz im ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau

Der operative Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG steigerte die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um 0,7 Prozent auf 3.251,2 Mio. Euro (6M 2023/24: 3.228,1 Mio. Euro). Flächen- und währungsbereinigt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um 0,7 Prozent (6M 2023/24: -1,3%). Zum 31. August 2024 betrieb der Teilkonzern insgesamt 171 Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun europäischen Ländern.

Wie Hornbach Gruppe weiter mitteilt stieg der Halbjahresumsatz des Teilkonzerns Hornbach Baumarkt in Deutschland um 0,2 Prozent auf 1.566,5 Mio. EUR (6M 2023/24: 1.563,5 Mio. Euro), während der flächenbereinigte Umsatz um 0,4 Prozent (6M 2023/24: -2,2%) zulegte. Die Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands stiegen um 1,2 Prozent auf 1.684,8 Mio. Euro (6M 2023/24: 1.664,6 Mio. Euro). Flächen- und währungsbereinigt stieg der Umsatz im europäischen Ausland um 1,0 Prozent (6M 2023/24: +0,3%). Der Auslandsanteil am Umsatz des Teilkonzerns Hornbach Baumarkt AG lag den Konzernangaben zuzfolge bei 51,8 Prozent (6M 2023/24: 51,6%).

„Wir haben trotz insgesamt verhaltener Konsumstimmung und der intensiven Reisetätigkeit im Sommer sehr gute Ergebnisse erzielt. Obwohl die gestiegenen Reallöhne in den meisten europäischen Ländern die Nachfrage für größere Renovierungsprojekte noch nicht wieder angefacht haben, sind wir mit unserer Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Hier liegen wir, auch flächenbereinigt, weit über dem Vor-Corona-Niveau. Die individuelle und nachhaltige Gestaltung des Wohnraums ist den Menschen weiterhin wichtig, was sich auch in einer erhöhten Kundenfrequenz im ersten Halbjahr widerspiegelt“, sagt Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.

Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG, erklärt: „Die hohe Beratungsqualität der Kolleginnen und Kollegen in unseren Märkten und unsere branchenführenden digitalen Plattformen mit Apps und Onlineshop, die eng mit den Märkten verzahnt sind, werden von den Kunden sehr geschätzt. Mit unserer Dauertiefpreisstrategie und den umfassenden Serviceangeboten, die wir kontinuierlich weiterentwickeln, gehen wir gerade in Zeiten knapper Budgets gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, bestätigen unter anderem die Top-Platzierungen in Verbraucherumfragen wie dem „Kundenmonitor“ in Deutschland und dem „Retailer of the Year“ in den Niederlanden.“

Weniger Online-Umsatz

Der Anteil des Online-Umsatzes (inklusive Click & Collect) am Gesamtumsatz des Teilkonzerns Hornbach Baumarkt lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres bei 12,5 Prozent (6M 2023/24: 13,2%) und damit deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Online-Umsatz im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent auf 405,7 Mio. Euro.

Wie der Konzern weiter mitteilit konnte Hornbach Baumarkt seinen Marktanteil in Deutschland sowie in den meisten internationalen Märkten weiter ausbauen. In Deutschland stieg der Marktanteil laut GfK im Kalenderjahr 2024 (Stand Juli) auf 14,9 Prozent (2023: 14,8%), in Tschechien auf 37,5 Prozent (2023: 36,1%), in den Niederlanden auf 27,5 Prozent (2023: 26,5%) und in der Schweiz auf 14,3 Prozent (2023: 13,9%).

Ergebnis deutlich verbessert 

Das bereinigte EBIT im Teilkonzern Hornbach Baumarkt stieg laut Konzernangabenum 24,1 Prozent auf 242,2 Mio. Euro (6M 2023/24: 195,1 Mio. Euro). Das bereinigte EBIT der Hornbach Gruppe stieg im ersten Halbjahr 2024/25 infolge der starken Frühjahrssaison und der soliden Entwicklung im Sommer um 19,9 Prozent auf 265,4 Mio. Euro (6M 2023/24: 221,3 Mio. Euro). Damit verbesserte sich die bereinigte EBIT-Marge im gleichen Zeitraum auf 7,7 Prozent (6M 2023/24: 6,4%). Die Handelsspanne lag bei 34,9 Prozent (6M 2023/24: 33,3%) und profitierte weiterhin von normalisierten Rohstoffpreisen und einem profitableren Produktmix. Die Gesamtkosten entwickeln sich aufgrund der anhaltenden Kostendisziplin unterproportional zum Rohertrag, obwohl die notwendigen Gehaltssteigerungen im ersten Halbjahr bereits teilweise eingeflossen sind.

Ausblick 2024/25 bleibt unverändert

Vor dem Hintergrund einer herausfordernden Wirtschaftslage in der EU und der zurückhaltenden Konsumstimmung bleibt der Ausblick unverändert. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwartet der Konzern weiterhin einen Nettoumsatz leicht über dem Vorjahresniveau (6.161 Mio. Euro) und ein bereinigtes EBIT auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 (254,2 Mio. Euro) bei einer Stabilisierung der Handelsspanne auf dem aktuell höheren Niveau.

zuletzt editiert am 07. Oktober 2024
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