Dank einer anhaltend hohen Nachfrage nach Bau- und Heimwerkerprodukten hat die Hornbach-Gruppe im Geschäftsjahr 2021/22 ein Rekordergebnis bei Umsatz und Ergebnis erzielt.
Demnach konnte das Unternehmen Dank der langjährigen ICR-Strategie sowie der erfolgreichen Bewältigung von Corona-Beschränkungen und von Herausforderungen in der Lieferkette weitere Marktanteile in Schlüsselmärkten gewinnen. Gemäß Geschäftsbericht stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent auf 5.875 Millionen Euro, das bereinigte Ebit konnte im Jahresvergleich um 11,1 Prozent auf 362,6 Millionen Euro gesteigert werden.
„Trend zur Fokussierung auf das eigene Zuhause intakt“
„Auch das zweite Corona-Jahr hat uns alle enorm gefordert. Aber die gute Nachricht ist, dass der Trend zur Fokussierung auf das eigene Zuhause weiterhin intakt ist, auch nachdem die Restriktionen wieder aufgehoben wurden. Es ist uns einmal mehr gelungen, die Chancen zu nutzen, die sich aus der Krise ergeben haben und noch stärker aus der Situation hervorzugehen“, erklärte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender bei Hornbach.
Hornbach Baumarkt steigert Marktanteil
Im Kalenderjahr 2021 entwickelte sich Hornbach Baumarkt deutlich besser als die deutsche Baumarkt-Branche und konnte den Marktanteil von 14 auf 15,1 Prozent steigern. „Wir sind deutlich schneller gewachsen als der Markt, was sich natürlich auch sehr erfreulich in unseren Marktanteilen niederschlägt. In Deutschland waren wir im Kalenderjahr 2021 die einzige große Baumarktkette, die nach der starken Entwicklung der Branche im Jahr 2020 einen weiteren Umsatzzuwachs erzielen konnte“, betont Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender Hornbach Baumarkt.
Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch
Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 12,48 Euro von 10,33 Euro im Geschäftsjahr 2020/21 (plus 20,8 Prozent). Die Hornbach Holding wird der Hauptversammlung am 8. Juli 2022 eine Dividendenerhöhung auf 2,40 Euro (Vorjahr 2,00 Euro) vorschlagen. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2022/23 bleibt vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Unsicherheiten und steigender Preise vorsichtig optimistisch. Der Vorstand der Hornbach Gruppe geht von einer sich dynamisch fortsetzenden Umsatzentwicklung aus. Zugleich wird erwartet, dass das Ergebnis leicht unterhalb des Rekordwerts aus dem Geschäftsjahr 2021/22 bleibt.
