Albrecht Hornbach
Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG (Quelle: Hornbach)

Handel 2025-05-21T06:13:01.138Z Hornbach mit solidem Umsatz- und Ergebnisplus im Geschäftsjahr 2024/2025

Die Hornbach Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025) einen Umsatz von 6.200 Mio. Euro und verzeichnet damit ein leichtes Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6.160,9 Mio. Euro). Das bereinigte EBIT liegt bei 269,5 Mio. Euro (+ 6,0 %) und fällt damit sehr erfolgreich aus. Der Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG erwirtschaftete einen Nettoumsatz von 5.847,0 Mio. Euro und damit ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT im Teilkonzern Hornbach Baumarkt stieg um 10,0 Prozent auf 233,7 Mio. EUR (2023/24: 212,4 Mio. Euro). Das gab der Konzern im Vorfeld seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main bekannt.

Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG, bezeichnet die Bilanz des Geschäftsjahres 2024/25 als ein „sehr erfreuliches Ergebnisplus“, das in einem „schwachen Konsumumfeld“ erzielt worden sei. „Mittel- bis langfristig sehen wir positive Zeichen: Die Reallöhne sind gestiegen. Zinsen sinken und die Inflation geht zurück. Auch das von der deutschen Bundesregierung angekündigte Infrastrukturpaket ist zu begrüßen“, so Albrecht Hornbach. Trotz eines erfolgreichen Starts in die Frühjahrssaison bleibe der Konzern bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 vorsichtig. Denn: "Es ist bisher nicht absehbar, welche Auswirkungen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa und weltweit konkret auf uns, unsere Lieferketten und die Konsum- und Investitionslaune unserer Kunden haben werden“, so der Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.

Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG, ergänzt: „Gestiegene Kundenfrequenzen zeigen, dass die Menschen nach wie vor gerne zu uns zum Einkaufen kommen. Der Durchschnittsbon blieb trotz der zurückhaltenden Konsumstimmung stabil. Damit entwickeln wir uns besser als die Branche insgesamt und das ist hocherfreulich. Auch im laufenden Jahr investieren wir in den Neubau von Märkten, in die Modernisierung oder Erweiterung von bestehenden Standorten sowie in die Digitalisierung und die Weiterentwicklung unseres Services. Wir sehen dabei europaweit noch viel Potenzial für die weitere Expansion. Ende März haben wir einen neuen Markt in Duisburg eröffnet und in den nächsten Monaten stehen insgesamt drei weitere Neueröffnungen in Österreich und in Rumänien an.“

Hornbach steigerte im abgelaufenen Kalenderjahr seine Marktanteile nach den Erhebungen der GfK erfolgreich auf 15,2% in Deutschland (2023: 14,9%), auf 28,1% in den Niederlanden (2023: 27,1%), auf 37,7% in Tschechien (2023: 36,2%) und auf 14,3% in der Schweiz (2023: 13,9%). In Österreich konnte Hornbach den Marktanteil auf dem hohen Niveau von 17,3% halten, so die Angaben des Konzerns.

Vorsichtiger Ausblick für 2025/26

Der Konzern-Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2025/26 wird nach Angaben der Bornheimer Zentrale voraussichtlich auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 (6.200 Mio. Euro) liegen. Das Umsatzwachstum werde durch die kürzlich eröffneten Filialen in Nürnberg (26. Februar 2025) und Duisburg (26. März 2025) sowie drei weiteren Neueröffnungen in Österreich und Rumänien im späteren Jahresverlauf 2025/26 unterstützt, heißt es. Der Start in die Frühjahrssaison verlief sehr erfolgreich, das volatile makroökonomische und geopolitische Umfeld birgt jedoch weiterhin Risiken im Hinblick auf Lieferketten und die Konsumstimmung, so die Grundannahmen für die Prognose.

zuletzt editiert am 21. Mai 2025