Die Hornbach Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Umsatzanstieg von 4,9 Prozent. Hierzu trug insbesondere die starke Entwicklung der Bau- und Gartenmärkte im europäischen Ausland bei. Der Teilkonzern Hornbach Baumarkt konnte ein Wachstum von 4,7 Prozent erzielen.
„Hornbach hat im ersten Quartal ein erfreuliches Wachstum erzielt – trotz eines herausfordernden Konsumumfelds und der anspruchsvollen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Dabei profitieren wir zunehmend von einer starken europäischen Aufstellung. In den Niederlanden, in Tschechien und in der Slowakei verzeichneten wir eine besonders hohe Kundennachfrage, was sich auch in der dynamischen Umsatzentwicklung unseres Europageschäfts widerspiegelt. Mit neuen Standorten wie in Trnava, Slowakei, und weiteren geplanten Expansionen bauen wir unsere Marktposition in diesen attraktiven Wachstumsmärkten konsequent aus“, sagt Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.
Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG, kommentiert: „Hornbach zeigt sich auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld widerstandsfähig. Wir gewinnen weiter Marktanteile in Deutschland und Europa und profitieren von der Stärke unseres Geschäftsmodells. Mit unserer klaren Fokussierung auf den Kundennutzen und dem konsequenten Dauertiefpreisversprechen schaffen wir Orientierung und Vertrauen. Im Hinblick auf unsere Prognose für das Gesamtjahr 2026/27 sind wir nach dem ersten Quartal auf einem guten Weg.“
Hornbach Baumarkt steigert Umsatz und gewinnt weiter Marktanteile
Die Nettoumsätze des größten operativen Teilkonzerns Hornbach Baumarkt AG wuchsen im ersten Quartal um 4,7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wovon 13,6 Prozent auf den Onlinehandel (inkl. Click & Collect) entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Online-Umsatz in um 9,0 Prozent. Im Zeitraum Januar bis April 2026 steigerte Hornbach Baumarkt seine Marktanteile (GfK)) erfolgreich auf 16,1 Prozent in Deutschland, auf 30,4 Prozent in den Niederlanden, auf 18,1 Prozent in Österreich, auf 15,5 Prozent in der Schweiz und auf 40,1 Prozent in Tschechien. Im ersten Quartal wurde ein neuer Bau- und Gartenmarkt in Trnava (Slowakei) eröffnet. Im laufenden Geschäftsjahr sind darüber hinaus Neueröffnungen eines Bau- und Gartenmarktes in Graz (Österreich) und eines Fachmarkts für Bodenbeläge in Beuningen (Niederlande) geplant.
Gesamtjahresprognose 2026/27 bestätigt
dem Niveau des Geschäftsjahres 2025/26.4)
Die Prognose reflektiert einerseits das geplante Umsatzwachstum durch neue Märkte, auf bestehender Fläche und im Onlinehandel sowie andererseits den möglichen Einfluss geopolitischer Entwicklungen auf Umsatz und Rohertrag. Zudem wird auch im weiteren Jahresverlauf ein moderater Kostenanstieg erwartet, dessen Ausmaß unter anderem von den laufenden Tarifverhandlungen im deutschen Einzelhandel abhängt.
