Die Hornbach Gruppe hat die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Der Konzernumsatz ist gewachsen und auch das reine Baumarktgeschäft ist mit 8,5 Prozent deutlich im Plus. Das EBIT erhöht sich überproportional.
Der Konzernumsatz von Hornbach legte im ersten Quartal 2019/20 (1. März bis 31. Mai 2019) um 9,1 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zu. Einen Beitrag dazu leistete der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH mit einem Umsatz von 77,2 Millionen Euro, ein Plus von 19,5 Prozent. Im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG stiegen die Umsätze um 8,5 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze der 158 Bau- und Gartenmärkte sowie der Onlineshops in neun europäischen Ländern stiegen in den ersten drei Monaten um 7,8 Prozent.
Die Nettoumsätze der inländischen Hornbach-Baumärkte erhöhten sich im ersten Quartal um 6,8 Prozent auf 654,1 Millionen Euro (Vj. 612,7 Millionen Euro). Flächenbereinigt legten die Umsätze in Deutschland um 6,9 Prozent (Vj. minus 0,2 Prozent) zu. In der Region übriges Europa, in der die DIY-Geschäftsaktivitäten der acht Länder außerhalb Deutschlands zusammengefasst werden, stiegen die Umsätze um 10,4 Prozent auf 606,6 Millionen Euro (Vj. 549,4 Millionen Euro). Der Auslandsanteil am Umsatz des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns erhöhte sich von 47,3 Prozent auf 48,1 Prozent. Flächen- und währungskursbereinigt legten die Umsätze im übrigen Europa um 8,7 Prozent zu.
„Besonders erfreulich ist für uns das Wachstum der flächenbereinigten Umsätze in Deutschland. Mit einem Plus von fast sieben Prozent im Zeitraum März bis Mai 2019 hat Hornbach um rund drei Prozentpunkte besser abgeschnitten als die DIY-Branche“, sagte Finanzvorstand Roland Pelka. Aber auch außerhalb Deutschlands sei es gelungen, die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze auf hohem Niveau nochmals deutlich zu steigern.
Das bereinigte EBIT der Hornbach-Gruppe verbesserte sich um 18,0 Millionen Euro bzw. 22,8 Prozent auf 96,9 Millionen Euro (Vj. 78,9 Millionen Euro). Mehr als vier Fünftel des Ergebnisanstiegs kamen aus dem operativen Geschäft.
