Hornbach Markt Quelle: Hornbach
Ein Hornbach Markt. Quelle: Hornbach

Handel

30. September 2021 | Teilen auf:

Hornbach weiter auf Rekordniveau

Die Hornbach-Gruppe hat ihr profitables Wachstum im ersten Halbjahr 2021/22 fortgesetzt. Umsatz und Ertrag liegen weiter auf Rekordniveau. In wichtigen Ländermärkten konnten Marktanteile ausgebaut werden.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 5,1 Prozent auf 3.292,4 Mio. Euro (Vj. 3.132,2 Mio. Euro). Die erfreuliche Umsatzentwicklung sowie die Gewinnsteigerungen im zweiten Quartal haben dazu geführt, dass das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) der Hornbach-Gruppe im ersten Halbjahr die Bestmarke des Vorjahreszeitraums übertraf. Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Halbjahr werden Umsatzwachstum und bereinigtes EBIT im Gesamtjahr nunmehr im oberen Drittel der Prognosebandbreite erwartet.

Baumarktsparte legt ebenfalls zu

Im größten operativen Teilkonzern, der Hornbach Baumarkt AG, der zum 31. August 2021 insgesamt 165 Standorte sowie Onlineshops in neun europäischen Ländern betreibt, stieg der Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2021/22 um 4,6 Prozent auf 3.085,2 Mio. Euro (Vj. 2.949,0 Mio. Euro). Im zweiten Quartal wurden neue Bau- und Gartenmärkte in Trollhättan (Schweden) und in Cluj (Rumänien) eröffnet. Flächen- und währungskursbereinigt erzielten die Bau- und Gartenmärkte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzwachstum von 3,4 Prozent. Das DIYOnlinegeschäft (Interconnected Retail; Abk.: ICR) verzeichnete in der ersten Geschäftsjahreshälfte ein Umsatzwachstum von 48,4 Prozent auf 593 Mio. Euro und erreichte somit einen Umsatzanteil im Teilkonzern von 19,2 Prozent (Vj. 13,6 %).

Die Nettoumsätze der inländischen Hornbach-Baumärkte und des Onlineshops erhöhten sich im ersten Halbjahr 2021/22 um 1,5 Prozent auf 1.579,7 Mio. Euro (Vj. 1.557,0 Mio. Euro). Flächenbereinigt legten die Umsätze in Deutschland im gleichen Zeitraum um 0,7 Prozent (Vj. 24,3 %) zu. In den acht Ländern außerhalb Deutschlands (übriges Europa) stieg der Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2021/22 um 8,2 Prozent auf 1.505,5 Mio. Euro (Vj. 1.391,9 Mio. Euro). Der Auslandsanteil am Umsatz des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns lag bei 48,8 Prozent (Vj. 47,2 %). Flächen- und währungskursbereinigt wuchsen die Umsätze im übrigen Europa um 6,4 Prozent (Vj. 14,4 %).

Nachfrage nach DIY-Produkten weiter hoch

„Unsere Halbjahreszahlen zeigen: Die Verbraucher legen weiter großen Wert auf ein schönes und sicheres Zuhause. Die Kundennachfrage nach Bau- und DIY-Projekten blieb in den Sommermonaten hoch, obwohl das Wetter sehr unbeständig war und die Verbraucher wieder deutlich mehr verreisten. Dass wir die Umsätze im ersten Halbjahr 2021/22 um weitere 5,1 Prozent steigern und sogar beim bereinigten EBIT den Rekordwert des Vorjahres toppen konnten, bestätigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit unseres Interconnected Retail“, sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG. „Dank ICR hat sich Hornbach insbesondere unter den schwierigen Pandemiebedingungen des ersten Kalenderhalbjahres in Deutschland und anderen wichtigen Ländermärkten signifikant besser entwickelt als der Branchendurchschnitt und Marktanteile hinzugewonnen.“

Prognose weiter gut

Die am 25. Juni 2021 in der Mitteilung zum ersten Quartal 2021/22 veröffentlichte Jahresprognose wurde zum Halbjahr 2021/22 bestätigt und weiter präzisiert. Das Umsatzwachstum der Hornbach-Gruppe soll im oberen Drittel des Prognosebandes von 1 Prozent bis 5 Prozent liegen (Geschäftsjahr 2020/21: 5.456 Mio. Euro). Mit Blick auf die Ertragsentwicklung wird derzeit erwartet, dass das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im oberen Drittel des Prognosekorridors von 290 Mio. Euro bis 326 Mio. Euro und damit unverändert leicht unter dem Rekordniveau des Geschäftsjahres 2020/21 (326,4 Mio. Euro) liegen wird. Angestrebt wird eine bereinigte EBIT-Marge 2021/22 im oberen Bereich der Bandbreite von 5,3 Prozent bis 5,7 Prozent. Die Profitabilität soll somit signifikant über dem Wert des Vor-Corona-Geschäftsjahres 2019/20 (4,8 %) und dem Mittelwert der letzten 20 Jahre (4,5 %) liegen.